Das heutige Mainz, in der Römerzeit Mogontiacum genannt, war nicht allein Hauptstadt der römischen Provinz Obergermanien und Sitz des Statthalters, sondern für nahezu 500 Jahre eine bedeutende Garnison. Diesem Thema widmet sich die Ausstellung „Im Dienst des Kaisers. Mainz – Stadt der römischen Legionen“ im Rheinischen Landesmuseum Trier (Weimarer Allee 1, Tel. +49 (0)651 9774-0) noch bis zum 7. April. Im 1. Jahrhundert n. Chr. diente die Stadt als Operationsbasis für die Germanenfeldzüge. Im ruhigen 2. und 3. Jahrhundert erlebte Mogontiacum eine wirtschaftliche Blütezeit, während es in der Spätantike als Stützpunkt römischer Kriegsschiffe in die Auseinandersetzung mit den Germanen hineingeriet. In sieben Themengruppen werden etwa 250 Exponate aus der Sammlung des Landesmuseums Mainz präsentiert. Beeindruckende Grabsteine für Soldaten, Waffen und Ausrüstungsgegenstände zeigen römisches Militärleben nun auch in Trier, einer Stadt, die in der Römerzeit als bedeutende Verwaltungsmetropole und spätere Kaiserresidenz eher zivil geprägt war.





