Die Studie zeigt, dass die geistlichen Akteure den Kult um die vermeintliche Wundermilch der Gottesmutter nicht allein aus Frömmigkeit verbreiteten. Häufig ging es auch darum, den eigenen Reichtum zu mehren. Durch Wallfahrten, Predigten, beglaubigende Erzählungen und „Heilsdienstleistungen“, die angeboten wurden – etwa Ablässe, Stiftungen, Messen oder geweihte Andenken – wurde der Glaube an die Wirkkraft der Marienmilch kommerzialisiert.





