Statt Kirchtürmen und öffentlichen Gebäuden zierten Anfang des 20. Jahrhunderts zunehmend auch dunkle Rauchschwaden, Zechen und glühende Hochöfen die Ansichtskarten der Ruhrstädte. Die Industrieanlagen standen für wirtschaftlichen Aufschwung und Fortschritt.
Genau in dieser Zeit, zwischen 1898 und 1905, wurde in Dortmund-Bövinghausen die Zeche Zollern II/IV erbaut. Sie sollte als Musterzeche der ganze Stolz ihrer Inhaberin, der Gelsenkirchener Bergwerks-AG werden. Der Name bezog sich – wie bei anderen Industrieanlagen im Ruhrgebiet auch – auf die preußische Herrscherdynastie der Hohenzollern.





