Der Maler Albrecht Dürer wäre sicher fasziniert gewesen vom Internet. Er hatte ein großes Interesse daran, seine Werke einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Doch er war auch ein kluger Geschäftsmann. Die Mitarbeiter seiner Nürnberger Werkstatt schickte er los, um seine Stiche überall zu verkaufen: „von einem lannd zu dem anndern und von einer stat zu der anndern“. Denn verschenken wollte er seine Meisterwerke keinesfalls, und nicht lizenzierte Kopien waren ihm ein Graus – der missbilligende Ausdruck „Freund und Kupferstecher“ kommt nicht von ungefähr.
Wobei wir bei einem bekannten Problem des Internets wären. Bislang haben Medienunternehmen den Leserinnen und Lesern online viele Inhalte kostenlos zur Verfügung gestellt, was sich als wirtschaftlich nicht nachhaltig erwiesen hat. Die Refinanzierung allein durch Werbung trägt nicht den für hochwertigen Magazin-Journalismus nötigen redaktionellen Aufwand. Und bleiben die Artikel allein der gedruckten Ausgabe vorbehalten, ist dies wiederum für die Nutzerinnen und Nutzer der Internetseite unbefriedigend.
Als Lösung hat sich die sogenannte Bezahlschranke durchgesetzt. Auch das Geschichtsmagazin DAMALS geht diesen Weg. Das Modell DAMALS+ ist für die Abonnentinnen und Abonnenten ein echter Fortschritt. Neben den monatlichen Heften mit spannenden Artikeln kann man nun im Archiv des Magazins – quasi der Schatzkammer von DAMALS – selbst recherchieren und Hunderte Beiträge aus allen Epochen lesen. Die bisherigen Angebote bei damals.de – den Podcast „DAMALS und heute“ sowie die aktuellen News aus Geschichte und Archäologie – gibt es selbstverständlich weiterhin.
DAMALS – das erste deutschsprachige Geschichtsmagazin – setzt seit 1969 Maßstäbe in der Vermittlung historischer Zusammenhänge. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereiten hier Themen verständlich und spannend auf. Langjährige Abonnentinnen und Abonnenten haben mehrere Regalmeter mit zahlreichen Jahrgängen zu Hause. Doch die Lesegewohnheiten der Menschen ändern sich. Auch Magazine werden inzwischen immer öfter digital gelesen, sei es am PC, am Tablet oder am Smartphone. Über 80 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 50 Jahren sind mehrmals täglich oder ständig im Internet unterwegs. Bei den 50- bis 69-Jährigen sind es rund 60 Prozent und bei Menschen ab 70 Jahren etwa 20 Prozent. Speziell bei den Lesern von Wissens- und Kulturmagazinen wie DAMALS sind über 80 Prozent mindestens einmal am Tag online.
Die Erweiterung des Angebots im Internet ist für die Fans des Magazins mit einem echten Meilenstein verbunden: Erstmals öffnen wir das Archiv mit Artikeln aus früheren DAMALS-Ausgaben. Wenn man regionale Interessenschwerpunkte hat oder besonders gerne Beiträge aus einer bestimmten Epoche liest, kann man sich nun auf damals.de eine eigene Merkliste zusammenstellen. Auch wer die Hefte zu Hause im Regal hat, findet dank der Stichwortsuche eine schnelle Antwort auf die Frage: „Dazu gab es doch mal etwas bei DAMALS, wann war das noch mal?“ Das Archiv wird laufend durch weitere Jahrgänge vergrößert werden. Das Abonnement DAMALS+ ist monatlich kündbar: Einfach mal testen!





