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Die Stadt der Märtyrer
Nach Rom reisten die Menschen im Mittelalter aus den unterschiedlichsten Gründen: um die antiken Bauwerke zu bewundern, als Pilgerfahrt zu Reliquien, zum Erwerb von Ablässen, um an der Kurie eigene Interessen voranzutreiben oder weil man vom Papst nach Rom beordert worden war.
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Rom, die Ewige Stadt, ist bis heute eines der beliebtesten christlichen Pilgerziele. Und wie heute, so war es auch im Mittelalter eine Gemengelage unterschiedlichster Motive, die Pilger und Romreisende an den Tiber führte. Rom knüpfte dabei nicht zuletzt an seine Zentralitätsfunktion im Römischen Reich an. War es für etliche Jahrhunderte tatsächlich das unumstrittene Zentrum, von dem aus ein Weltreich regiert wurde, so blieb davon im Mittelalter zumindest ein Anspruch bestehen, wie er seit Konrad II. (1024–1039) auf den Bullen der Kaiser zu fassen ist. Die Umschrift um eine symbolische Darstellung Roms lautete: „Roma caput mundi regit orbis frena rotundi“ („Rom, das Haupt der Welt, lenkt die Zügel des Erdkreises“).
Die in der Antike bis zu eine Million Einwohner zählende Metropole Rom war im Hochmittelalter auf vielleicht 35 000 Einwohner geschrumpft. Doch dem Anspruch nach war die Stadt noch immer das Haupt der Welt. Zwar regierte kein mittelalterlicher Kaiser dauerhaft von Rom aus, die wenigsten hielten sich länger als ein paar Tage hier auf, doch die Vorstellung von Rom als dem Haupt des Reichs, das seit dem ausgehenden Mittelalter bis zu seinem Ende 1803/1806 als das Heilige Römische Reich Deutscher Nation firmierte, blieb immer lebendig, unabhängig von der realen Stellung Roms.
Faszination für die beeindruckenden Bauten aus dem antiken Rom
Diese Verschmelzung antiker und christlicher Vorstellungen wurde von den Päpsten bewusst vorangetrieben. So parallelisiert der aus einer toskanischen Familie stammende Leo der Große (440–461) die sagenhaften Gründer Roms, Romulus und Remus, mit den Apostelfürsten Petrus und Paulus, indem er ausführte: „Das sind die Männer [Petrus und Paulus], von denen dir, Rom, das Licht des Evangeliums Christi gebracht wurde: Aus einer Lehrerin des Irrtums wurdest du zu einer Schülerin der Wahrheit. Das sind deine heiligen Väter und deine wahren Hirten, die für deine Eingliederung in das göttliche Reich weit bessere und segensreichere Gründer waren, als jene, durch deren Fürsorge der erste Stein zu deinen Mauern gelegt wurde; denn der eine von ihnen, der dir seinen Namen gab, hat dich durch Brudermord geschändet. … Durch die göttliche Religion solltest du deine Herrschaft weiter ausbreiten als vordem durch deine weltliche Macht. Obgleich du, durch viele Siege groß geworden, dein Herrenrecht über Länder und Meere ausdehntest, so ist doch das Gebiet, das dir der harte Krieg unterjochte, kleiner als das, welches dir das friedliche Christentum untertänig machte.“
Leo der Große überformte damit das Erbe des antiken Rom und bewahrte es in Teilen, wenn auch in einem christlichen Gewand. Gleichwohl blieb die Bewunderung der antiken Metropole nicht allein mit Blick auf die lateinischen Schriftzeugnisse, sondern auch ganz konkret für die antiken Bauten der Ewigen Stadt das gesamte Mittelalter über erhalten. Ein frühes Zeugnis dafür ist ein Pilgerführer der Karolingerzeit im „Codex Einsidlensis 326“, der zwar auch Kirchen nennt, aber doch sehr klar auf die antiken Bauten Roms ausgerichtet war. Er führte in einer sehr anschaulichen Weise in mehreren Routen durch Rom.
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Auch spätere Pilgerführer ließen die antiken Monumente nicht außer Acht, wie etwa die „Mirabilia urbis Romae“ („Wunder der Stadt Rom“), die um 1140 entstanden. Sie beschrieben in ihrer ursprünglichen Form die antiken Bauwerke, boten dazu anekdotenhafte Erzählungen und an ihrem Ende einen Rundgang durch die Stadt mit einer Auflistung der antiken Gebäude. Diese waren in vielen Fällen als Kirchen überformt worden und blieben dadurch erhalten, doch ihr antiker Kern war ihnen oft genug anzusehen. Im Fall des Pantheons etwa, das bis heute eine Kirche ist, blieb der antike Bau praktisch unverändert. Wer es besucht, betritt ein herausragendes antikes Monument und eine Kirche zugleich.
Doch die meisten Rom-Besucher des Mittelalters dürften weniger zur Bewunderung antiker Bauwerke, sondern aus religiösen Gründen nach Rom gepilgert sein. Die Stadt war neben Jerusalem und Santiago eines der drei großen Pilgerziele des Mittelalters. Hier hatten nach den Vorstellungen der mittelalterlichen Zeitgenossen die Apostelfürsten Petrus und Paulus ihr Martyrium erlitten und waren unter den großen Basiliken St. Peter im Vatikan und St. Paul vor den Mauern begraben.
Die Christenverfolgung hat jedoch viele weitere Märtyrer hervorgebracht. Die Vielzahl der Reliquien machte Rom zu einem Ort besonderen Heils. Diese Vorstellung war in der Karolingerzeit so stark, dass man selbst aus Rom stammende Handschriften wie Reliquien behandelte. Und die römischen Heiligen traten einen Siegeszug durch die gesamte Christenheit an, was nicht zuletzt an den Patrozinien der Kirchen in den unterschiedlichen Regionen des lateinischen Europa abzulesen ist.
Nirgends sonst wurde die Verdichtung des Heils so deutlich wie in der Privatkapelle der Päpste im römischen Lateranpalast, der sogenannten Sancta Sanctorum, die eine Fülle von Reliquien enthielt, die teilweise in einem von mehrfachen Schlössern bewehrten Altar verwahrt wurden. Die auch Pilgern zugängliche, dem heiligen Nikolaus geweihte Kapelle besitzt auf ihrem Architrav über dem Altar die Inschrift: „non est in toto sanctior orbe locus“ („Es gibt auf der ganzen Welt keinen heiligeren Ort“).
Die Pilger strömten zu den Gräbern der Heiligen, allen voran zu den Gräbern der Apostelfürsten, ad limina apostolorum. Um der Massen Herr zu werden, entwickelte man im Frühmittelalter mit der Ringkrypta eine architektonische Lösung, die es den in stetigem Fluss um das Grab herumgeleiteten Pilgern ermöglichte, während des Voranschreitens von mehreren Stellen aus einen Blick auf das Grab zu werfen. Rom hat etliche derartige Ringkrypten.
Einen Spiegel der begehrtesten Ziele in Rom bilden sicherlich die Pilgerzeichen und ihre Motive. Es handelt sich um kleinere, in der Regel aus Blei gegossene Abzeichen, die Pilger auf ihre Kleidung aufnähen konnten, wozu die Ösen an den Ecken dienten. Zunächst dominierte hier eine Darstellung von Petrus und Paulus, wie sie auch von den Bleibullen der Päpste bekannt ist, mit denen sie Urkunden besiegelten.
Doch daneben entstanden rasch auch Pilgerzeichen mit anderen Motiven. Das bekannteste wurde schließlich das Schweißtuch der Veronika, das in der Peterskirche verwahrt wurde. Dieses Symbol findet sich seit dem 14. Jahrhundert am häufigsten unter den Pilgerzeichen aus Rom und fand dann auch bei den mit Miniaturen versehenen Ablassurkunden Verwendung.
Waren die Gräber der Heiligen das gesamte Jahr über aufzusuchen, so wurden bestimmte Reliquien auch bewusst inszeniert. Das bereits erwähnte Schweißtuch der Veronika wurde beispielsweise seit Innozenz III. (1198–1216) einmal im Jahr während einer Prozession von der Peterskirche zur unweit gelegenen Kirche Santa Maria in Sassia getragen. Das Bild Christi und die Muttergottes wurden auf diese Weise symbolhaft vereint. Zugleich war diese Prozession mit einer Armenspeisung verbunden, was den Zustrom beförderte. Doch auch die Segnung des Papstes am Gründonnerstag von der Benediktionsloggia des Lateranpalastes herab zog zahlreiche Pilger an.
Der Papst und seine Kurie waren ein anderer Grund, der etliche Pilger nach Rom zog, aber vor allem diejenigen, die mit einem konkreten Anliegen ins Machtzentrum der Kirche kamen. Der Papst war zugleich der Heilige Vater und der (administrative) Leiter der Kirche. Je stärker die Kirche im Lauf des Hochmittelalters auf das Papsttum ausgerichtet wurde, desto wichtiger wurden päpstliche Entscheidungen.
Die Kurie als Magnet für Besucher und Bittsteller
Damit verschoben sich auch die Motive der Romfahrten. Als sich Erzbischof Sigeric von Canterbury um 990 nach Rom aufmachte, um sein Pallium (weiße Schmuckbinde kirchlicher Amtsträger) in Empfang zu nehmen, berichtet er auch darüber, was er in Rom gesehen hatte: 23 Kirchen in zwei Tagen – ein straffes Programm. Den Papst traf er hingegen nur bei einem gemeinsamen Mittagessen.
Ganz anders gestaltete sich die Schilderung der Rom-Aufenthalte von Bischöfen seit dem 12. Jahrhundert. Nun waren es vorrangig (kirchen)politische Angelegenheiten, die in den Berichten erschienen. Die Bischöfe reisten nun weniger als Pilger nach Rom, sondern vielmehr als Kirchenfürsten in eigener Sache oder als Sachwalter der Könige an die Kurie.
Es gab verschiedene Anlässe, bei denen die Päpste von den Geistlichen eine Anwesenheit in Rom erwarteten: Neben dem Überreichen des Palliums zählten dazu auch die römischen Synoden. Die eindrucksvollste war ohne Frage das vierte Laterankonzil (1215), zu dem rund 5000 Personen anreisten, darunter 400 Bischöfe und 800 Äbte.
Was sich aufgrund der Quellenlage im Hochmittelalter nur auf der Ebene der höheren Prälaten nachweisen lässt, wird im Spätmittelalter auch bei einfachen Klerikern und Laien deutlicher fassbar: Ohne Rom war vieles nicht mehr möglich. Kleriker, die eine Pfründe erhalten wollten, Laien, die gegen das Kirchenrecht verstoßen hatten, und selbst Herrscher, die einen Dispens erhofften – sie alle wandten sich an die Kurie.
Doch in Rom Erfolg zu haben war nicht immer einfach und erforderte Geduld. So reiste 1141 Abt Hariulf von Oudenburg nach Rom, um einen Prozess zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Es gelang ihm rasch nach seiner Ankunft, Papst Innozenz II. (1130 –1143) sein Anliegen persönlich vorzutragen. Doch dann geschah zunächst nichts, so dass Hariulf von seiner unweit vom Lateranpalast gelegenen Unterkunft aus immer wieder bei der Kurie nachfragte, wann mit einer Entscheidung zu rechnen war. Nach einiger Zeit musste er dem Papst gestehen, dass er nicht länger in Rom bleiben könne, da seine finanziellen Mittel aufgebraucht waren, woraufhin ihn der Papst kurzerhand als Gast an die Kurie einlud.
So viel Glück hatten nicht alle Romreisenden – und selten sind wir über die Kosten so detailliert informiert wie im Fall des Passauer Bischofs Wolfger von Erla (1191–1204), der dreimal in Rom weilte, um schließlich Patriarch von Aquileia zu werden. Er hinterließ uns eine detaillierte Rechnung aller Kosten für Verpflegung, Unterkunft und Geschenke. Zudem weist die Aufstellung auch die Summe von 48 Mark aus, die er an der Kurie gezahlt hatte.
Das Leben in Rom war kostspielig – und viele wollten von diesen Kosten profitieren, nicht zuletzt auch über den Immobilienmarkt, an dem die römischen Kirchen und ihre Kapitel kräftig mitmischten. Vor allem betuchtere Rom-Pilger suchten eine standesgemäße Unterkunft, die sie für ihren Aufenthalt anmieten konnten.
Es gab mithin viele Gründe, nach Rom zu reisen. Häufig wird es eine Kombination mehrerer Faktoren gewesen sein. Dass der Pilgerstrom erheblich gewesen sein muss, ist nicht nur einzelnen Schilderungen zu entnehmen, sondern ebenso Verordnungen der Stadt Rom, namentlich aus dem Amt der magistri edificiorum, die für die öffentlichen Bauten in Rom zuständig waren. Um den Pilgerstrom nach St. Peter nicht zu behindern, hatten sie bereits im 13. Jahrhundert festgelegt, dass ohne Genehmigung auf dem Petersplatz aufgestellte Buden abgerissen werden sollten und Anbauten nur eine bestimmte Höhe und Breite haben durften.
Doch nicht nur die Motive der Pilger waren vielschichtig, auch die Ziele in der Stadt Rom waren zahlreich. Anders als in Santiago oder Canterbury gab ist nicht das eine große Ziel, sondern viele, geradezu unübersichtlich viele. Der 1320 abgefasste „Turiner Katalog“ nennt nicht weniger als 414 Kirchen in Rom. Darunter befanden sich kleine Kirchen, doch ebenso gewaltige Basiliken. Alle diese Kirchen standen in Konkurrenz zueinander und wollten den Strom der Pilger zu sich lenken. Denn Pilger bedeuteten nicht nur Ansehen, sondern auch Einnahmen in Form von Opfergaben, die die Besucher darbrachten.
Der Ablasshandel wird für den Konkurrenzkampf genutzt
Am deutlichsten ist diese Konkurrenz zwischen der Laterankirche, der Bischofskirche des Papstes, und der Peterskirche zu fassen. Beide Kirchen waren mit einem Kanonikerkapitel ausgestattet – beide beobachteten sich sehr genau und versuchten, einander zu übertrumpfen. Im Rahmen dieser Konkurrenz entstanden seit dem 12. Jahrhundert umfangreiche Beschreibungen der Kirchen, in denen beispielsweise Papstgräber und herausragende Reliquien erfasst wurden, die eine vergleichsweise breite handschriftliche Überlieferung aufweisen können. Die Selbstdarstellung der beiden Basiliken fand durchaus ein Echo in der lateinischen Christenheit.
Ein neues Element des Konkurrenzkampfs wurde seit dem 13. Jahrhundert zunehmend der in den Kirchen zu erwerbende Ablass. Das vierte Laterankonzil hatte noch festgelegt, dass ein einzelner Ablass den Umfang von einem Jahr und 40 Tagen nicht überschreiten sollte. Doch im Lauf des 13. Jahrhunderts nahm der Umfang der vom Papst gewährten Ablässe immer stärker zu, von den Bettelorden maßgeblich vorangetrieben.
Auch in Rom kam es zu einer Inflation der Ablässe, und erneut ist diese Entwicklung an Lateran- und Peterskirche gut zu erkennen, die die zu erwerbenden Ablässe kontinuierlich steigerten. Im Jahr 1300 schienen die Kanoniker von St. Peter die Konkurrenz am Lateran dann endgültig ausgestochen zu haben, als Papst Bonifaz VIII. (1294 –1303) im Jahr 1300 das erste Heilige Jahr ausrief. In diesem Jahr konnte man in St. Paul vor den Mauern und in St. Peter einen Plenarablass erwerben, eine vollständige Aufhebung der im Fegefeuer abzubüßenden Sündenstrafen. Das war völlig neu!
Einen Plenarablass hatte man zuvor allein durch eine Kreuzzugsteilnahme erwerben können, nun war dies auf friedlichem Weg in Rom möglich, wenn man die beiden Basiliken an 15 Tagen nacheinander besuchte, die Messe hörte und aufrichtig bereute. Römer mussten dies an 30 Tagen tun, wollten sie in den Genuss des Plenarablasses kommen.
Und diese Gelegenheit wollten sich offenbar weder Römer noch etliche Pilger nehmen lassen. Einzelne Quellen berichten, dass die Münzen in St. Peter mit Rechen angehäuft werden mussten, da man der Fülle anders nicht Herr geworden wäre. Das mag übertrieben sein, zumal die Peterskirche nach dem Heiligen Jahr zwar über mehr Mittel verfügte, aber keineswegs in diesen Dimensionen.
Gleichwohl scheinen Massen nach Rom gepilgert zu sein, angelockt vom Versprechen des Plenarablasses. Erfunden hatten das erste Heilige Jahr jedoch weder der Papst noch die Kurie, sondern die Kanoniker von St. Peter, die damit ihre Konkurrenten von der Laterankirche ausstechen wollten: Die Bischofskirche ging im Jahr 1300 leer aus.
Die Heiligen Jahre folgen schneller aufeinander
Das änderte sich im weiteren Verlauf des Mittelalters ebenso wie die Frequenz der Heiligen Jahre. 1300 hatte Bonifaz VIII. noch festgelegt, dass das nächste Heilige Jahr erst wieder in 100 Jahren stattfinden sollte. Doch nicht zuletzt der Wegzug der Kurie nach Avignon und der damit verbundene wirtschaftliche Niedergang Roms führten dazu, dass Papst Clemens VI. (1342 –1352) die Zeit auf 50 Jahre verkürzte, schließlich auf 33 Jahre (in Anlehnung an die Lebensjahre Jesu) und dann auf 25 Jahre. Die 1300 begründete Tradition wirkt bis heute fort, im Jahr 2000 sollen nicht weniger als 30 Millionen Menschen nach Rom gepilgert sein.
Hatten die „Mirabilia urbis Romae“ des 12. Jahrhunderts noch über die antiken Bauwerke Roms unterrichtet, so wurden sie nun auch um die in der Stadt zu erwerbenden Ablässe angereichert. Die Pilgerführer passten sich an die Bedürfnisse ihrer Nutzerinnen und Nutzer an und listeten auf, wann und wo welche Ablässe zu erwerben waren.
Welches Ausmaß das Ganze angenommen hatte, belegt der Bericht des Nürnbergers Niklaus Muffels, der 1452 nach Rom kam, wohin er anlässlich der Kaiserkrönung Friedrichs III. die Reichskleinodien gebracht hatte. Muffel notierte, dass das Betrachten eines eisernen Kreuzes in der Laterankirche, das aus dem Schwert, mit dem man Paulus enthauptet hatte, geschmiedet worden sei, 300 Jahre Ablass einbringe. Zu Kreuzen in St. Peter wusste er, dass wer sie küsse 17 000 Jahre Ablass erhalte.
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