Der erfolgreiche Geschäftsmann und begeisterte Antikenfreund Heinrich Schliemann nahm Homer wörtlich – und entdeckte das versunkene Troja. Oder jedenfalls eine bedeutende bronzezeitliche Siedlung. Denn ein Zusammenhang mit der von Homer beschriebenen Stadt des Königs Priamos ist nicht wirklich nachweisbar.
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Homer „nur“ ein Dichter? Der Trojanische Krieg eine Erfindung? Das berühmte Troja lediglich ein Produkt der Phantasie antiker Mythenproduzenten? Da war Heinrich Schliemann ganz anderer Meinung. Und der Selfmademan aus Mecklenburg mit der Bilderbuchkarriere als erfolgreicher Kaufmann und einer geradezu fanatischen Leidenschaft für das Altertum sah sich mehr als bestätigt.
So notierte er am 17. Juni 1873 in seinen Aufzeichnungen: Ja, es stimme, der Verfasser der „Ilias“ sei ein epischer Dichter und kein Historiker. Es sei ganz natürlich, dass er alles, was er schreibt, mit dichterischer Freiheit übertreibe. Und die Ereignisse, die er schildert, seien „so wunderbar“, dass viele Gelehrte die Existenz Trojas in Zweifel gezogen und die Stadt als ein „bloßes Phantasiebild Homers“ angesehen hätten.
Doch nach seinen spektakulären Entdeckungen war Schliemann überzeugt: Alle Skeptiker würden mit „Wonnegefühl und Begeisterung“ die Gewissheit entgegennehmen, dass es Troja wirklich gegeben habe, dass es nun zu einem großen Teil ans Licht gebracht worden sei. Und klar, nun war für ihn auch der definitive Nachweis erbracht, dass Homer „wirklich stattgefundene Ereignisse“ besungen habe – wenn auch, wie Schliemann einschränkt, in „vergrößerter“ Form.
Der Hügel gibt seine Schätze preis
Das Ereignis, das den forschenden Geschäftsmann in diese euphorische Stimmung versetzt hatte, lag nur ein paar Tage zurück. Da hatte der Homer-Bewunderer in den Ruinen jenes Ortes, den er für das berühmte, sagenumwobene Troja hielt, einen Schatz entdeckt. Es war am 31. Mai 1873 gewesen, als er bei seinen Grabungen in acht bis neun Metern Tiefe auf einen „großen kupfernen Gegenstand“ gestoßen war. Doch das war nur der Anfang. Nach und nach kamen weitere wertvolle Fundstücke zum Vorschein, Gefäße aus Gold und Silber, Diademe, Schmuckstücke, Preziosen aller Art.
Weil er seinen türkischen Arbeitskräften nicht traute (wenig freundlich spricht er von ihrer angeblichen „Habsucht“ und kontrastiert diese mit seinem hehren Ziel, den Fund für die Wissenschaft zu retten), schickte er sie zum Frühstücken. Und während sie also nun aßen und ausruhten, „schnitt ich den Schatz mit einem großen Messer heraus, was nicht ohne die allergrößte Kraftanstrengung und die furchtbarste Lebensgefahr möglich war, denn die große Festungsmauer, die ich zu untergraben hatte, drohte jeden Augenblick auf mich einzustürzen.“
Mehr Vertrauen als in die türkischen Arbeiter hatte er in seine griechische Ehefrau, die ihm beim Bergen des Schatzes assistierte: „Die Fortschaffung des Schatzes wäre mir unmöglich gewesen ohne die Hilfe meiner lieben Frau, die immer bereit stand, die von mir herausgeschnittenen Gegenstände in ihren Schal zu packen und fortzutragen.“
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Seine Frau hatte es ihm überhaupt angetan: „Meine liebe Frau, eine Athenerin, die für Homer schwärmt und die Ilias fast ganz auswendig weiß, wohnt den Ausgrabungen von früh bis spät bei.“ Diese Aussage hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. In Wirklichkeit war Sophia gar nicht anwesend, jedenfalls nicht, als ihr Mann den Schatz fand. Sie hatte wegen des Todes ihres Vaters die Ausgrabungen verlassen müssen.
Das Foto von Sophia mit dem Goldschmuck geht um die Welt
Schliemann gab das später selbst zu: „Der Schatz wurde Ende Mai gefunden, und da ich schon lange bemüht bin, aus ihr eine Archäologin zu machen, habe ich in meinem Buch geschrieben, daß sie am Ort war und mir bei der Bergung des Schatzes half.“ Im Alter von 17 Jahren war sie Schliemanns zweite Frau geworden. Berühmt wurde später das Foto, das sie mit Schmuck aus dem Schatz zeigte, den Schliemann an jenem denkwürdigen 31. Mai 1873 ans Tageslicht befördert hatte. Schliemann sprach mit ihr nur Altgriechisch, so, als ob sie für ihn keine Frau der Gegenwart, sondern ein homerisches Wesen, eine zweite Helena war.
Heinrich Schliemann war überzeugt, in dieser Sternstunde der Menschheit den „Schatz des Priamos“ entdeckt zu haben. Auf diesen Namen war er höchstpersönlich gekommen, bei Homer taucht dieser Begriff nicht auf. Doch kannte Schliemann jede Passage der „Ilias“ in- und auswendig, und so war ihm natürlich auch eine Stelle im 24. Buch geläufig, wo der König von Troja auf dem Weg zu dem griechischen Helden Achill eine mit wertvollen Gegenständen gefüllte Kiste öffnet. Mit ihnen will Priamos den Verhandlungen um die Freigabe des Leichnams seines Sohnes Hektor Nachdruck verleihen.
Der Königssohn war von Achill getötet worden, weil er seinerseits dessen engen Freund und Kampfgefährten Patroklos ausgeschaltet hatte. Aus der Kiste zaubert der greise Fürst neben Festgewändern, Teppichen und Mänteln auch Gold, schimmernde Gefäße, dreifüßige Becken und einen Prunkbecher hervor.
Nachdem Schliemann den Schatz geborgen hatte, stellte er kühne Spekulationen an. Dass er einst dem Priamos gehört hatte, war für ihn keine Frage. Aus der Tatsache, dass alle Gegenstände einen einheitlichen Fundzusammenhang aufwiesen – heute würde man Hortfund sagen –, schloss er, dass jemand aus der Familie des bei den Kämpfen um die Stadt ums Leben gekommenen Priamos versucht hatte, den Schatz beim Untergang von Troja zu retten.
Dieser Unbekannte habe „den Schatz in aller Eile in die Kiste gepackt, diese fortgetragen, ohne Zeit zu haben, den Schlüssel herauszuziehen, ist aber auf der Mauer von Feindes Hand oder vom Feuer erreicht worden und hat die Kiste im Stich lassen müssen, die sogleich anderthalb Meter hoch mit der roten Asche und den Steinen des daneben stehenden königlichen Hauses überschüttet wurde.“
Funde sind wesentlich älter als der Trojanische Krieg
Der Optimismus Schliemanns, in Homers „Ilias“ ein realistisches historisches Szenario widergespiegelt zu finden, wird heute zu Recht nicht mehr geteilt. Ganz abgesehen davon, dass sich der Schatz in einer archäologischen Schicht befand, die gut 1000 Jahre älter war als jene, die als – sollte er denn überhaupt stattgefunden haben – Zeitrahmen des Trojanischen Krieges gelten kann, ist auch die Figur des Priamos nicht authentisch.
Ohnehin ist das ganze Personal um und von Troja pure Fiktion. Weder gab es einen Agamemnon, einen Achill oder Hektor noch einen Odysseus oder eine Penelope. Diese Namen waren lediglich Chiffren für unbekannte Helden der Vorzeit, die man mit einer Namensgebung der Anonymität entreißen wollte. Zwar steckten Geschichtswissenschaft und Klassische Philologie im 19. Jahrhundert noch in den Kinderschuhen. Doch Koryphäen wie Barthold Georg Niebuhr (1776–1831) oder später Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff (1848–1931), der zu den schärfsten Kritikern Schliemanns zählte, hatten bereits die Weichen für eine kritische Auseinandersetzung mit den Texten aus der Antike gestellt, nach der bis heute beherzigenswerten Maxime, nicht alles zu glauben, was die antiken Autoren sagen.
Schliemann jedoch war anderer Meinung – und dies auch lange bevor er an jener Stätte zu graben begonnen hatte, die er für das homerische Troja hielt. Und selbstverständlich glaubte er auch an die Geschichtlichkeit des Trojanischen Krieges, von dem nicht nur Homer, sondern auch viele andere antike Autoren erzählt hatten.
Dabei war Schliemann alles andere als jener naive, unwissenschaftliche Antikenenthusiast, als der er auch heute noch gerne porträtiert wird. Zwar genoss er keine klassische akademische Ausbildung. Der Pfarrerssohn, 1822 in Neubukow geboren und in Ankershagen aufgewachsen (wo es heute eine sehenswerte Gedenkstätte gibt), machte zunächst als Kaufmann Karriere und häufte große Reichtümer an.
Doch als er in Troja zu graben begann, verfügte er bereits über mehr als genügend Kenntnisse in Geschichte und Archäologie. So studierte er von 1866 bis 1868 an der renommierten Pariser Sorbonne Philologie, Philosophie und Literatur. In dieser Zeit arbeitete er an einer Untersuchung mit dem Titel „Ithaka, der Peloponnes und Troja“, mit der er 1869 an der Universität Rostock den Doktortitel erwarb.
Trotz allem aber war er auf dem Gebiet der Archäologie eher Autodidakt als Experte. Dafür aber war, wie heute mehr als zu seinen Lebzeiten auch in Fachkreisen anerkannt wird, seine archäologische Methode bereits recht fortschrittlich. Denn anders als vielen Ausgräbern der damaligen Zeit ging es ihm nicht nur darum, Schätze zu entdecken, sondern auch um die systematische Erforschung von Siedlungsspuren und die Auswertung von Alltagsgegenständen. Er wollte eben alles über Troja wissen. Da kann man auch großzügig darüber hinwegsehen, dass der berüchtigte „Schliemann-Graben“, mit dem er den Hügel bei Beginn der Grabungen durchschnitt und der auch heute noch sichtbar ist, viele Spuren und Fundkontexte für immer zerstörte – ein Umstand, den er später selbst bedauerte.
Der Hellespont wird bei Homer als Ort erwähnt
Troja zu finden, wurde für Schliemann, der zuvor bereits mit Ithaka und Mykene weitere Orte aus dem Kosmos der Epen Homers inspiziert hatte, zur Lebensaufgabe. In der Studie, mit der Schliemann zum Doktor promoviert worden war, bemühte er sich nicht zuletzt aufgrund der Angaben Homers darum, den Nachweis zu erbringen, dass das homerische Troja bei dem Ort Bunarbaschi (Bunarbas˛ı) im Nordwesten der Türkei zu suchen sei.
Diese Stelle wurde auch von anderen Forschern der damaligen Zeit, die sich wie Schliemann auf die Spuren von Priamos und Hektor geheftet hatten, favorisiert. Dass man überhaupt in der Nähe der Dardanellen zu suchen hatte, war unstrittig. Denn diese Meerenge, die in der Antike Hellespont hieß, wird von Homer bei der Expedition der Griechen gegen Troja zwar nicht explizit genannt, doch lässt sie sich indirekt als Zielrichtung erschließen.
1868, fünf Jahre vor dem sensationellen Fund des Schatzes, machte sich Schliemann bei Bunarbaschi im Gebiet des Flusses Skamander auf die Suche nach Troja. Doch bald kamen ihm Zweifel. Bei Probegrabungen fand sich keine Spur von der berühmten Stätte. Auch deckten sich die topographischen Verhältnisse nicht mit den Angaben bei Homer, denen Schliemann blind vertraute.
In der „Ilias“ gibt es eine berühmte Szene, in der die beiden Helden Hektor und Achill dreimal um einen Hügel herumlaufen. Achill jagt den Trojaner vor sich her, um sich dafür zu rächen, dass dieser seinen Freund Patroklos getötet hat. In Bunarbaschi entdeckte Schliemann keine Lokalität, an der sich dieses Geschehen (das ohnehin nicht stattgefunden hatte, was Schliemann jedoch voraussetzte) hätte in dieser Form abspielen können.
Auch fand er keine heißen Quellen, von denen in der „Ilias“ im Zusammenhang mit Troja die Rede ist. Die Temperatur der Quellen in Bunarbaschi, die er gewissenhaft messen ließ, war zu niedrig. Und schließlich konnten die griechischen Krieger sich hier kaum, wie bei Homer berichtet, mehrfach am Tag zwischen dem Hafen und der Stadt hin- und herbewegt haben. Dieser Einwand galt auch, wenn man berücksichtigt, dass sich der Küstenverlauf in der Troas gegenüber der Antike durch Verlandung deutlich verändert hatte.
Ein Glücksfall brachte Schliemann dann auf die, wie er meinte, richtige Spur. Als er nach dem Reinfall bei Bunarbaschi bereits daran dachte, seine Fahndung nach dem antiken Troja aufzugeben, begegnete er im August 1868 seinem Retter Frank Calvert (1828– 1908). Nicht zu Unrecht gilt der Brite, der als Diplomat und Konsul tätig war und dessen Familie ein Anwesen in der Nähe der Dardanellen besaß, bei einem Hügel mit dem modernen Namen Hissarlik, als der eigentliche Entdecker von Troja. Genau genommen berief sich Calvert auf die Thesen eines schottischen Journalisten und Geologen namens Charles MacLaren, der als Erster die Vermutung geäußert hatte, unter dem Hügel von Hissarlik verberge sich das sagenhafte Troja.
Da dieser Hügel praktischerweise zu Calverts Besitz gehörte, nahm er Probegrabungen vor und stieß bald auf antike Reste. Doch besaß er nicht genug Geld für die Lizenzen und umfangreiche Grabungen – im Gegensatz zu Schliemann, der, als ihn Calvert auf Hissarlik aufmerksam machte, sofort Feuer und Flamme war.
Die Ruinen lassen zahlreiche Siedlungsphasen erkennen
Und so begannen 1870 die Grabungen in Hissarlik, zunächst ohne, 1871 dann mit Genehmigung der türkischen Behörden. Sie umfassten bis 1873, als der „Schatz des Priamos“ zum Vorschein kam, zwei weitere Kampagnen. Schliemann arbeitete sich von den obersten, den römischen und griechischen, Schichten vor bis zu jener Zeit, die er als die Phase des „Trojanischen Krieges“ ansah (das sogenannte Troja II) und die, was er nie erfahren hat, in der Realität viel älter war als die Periode, in die man ein solches kriegerisches Ereignis aufgrund der Zerstörungshorizonte hätte datieren können. Das ist nach den späteren Forschungen die Schicht Troja VIIa, in absoluten Zahlen von um 1300 v. Chr. bis Anfang des 12. Jahrhunderts v. Chr.
Schliemann entdeckte nicht nur den Schatz, sondern auch eine imposante Burganlage, die, wie insbesondere die Forschungen des Tübinger Archäologen Manfred Korfmann, der seit 1988 in Troja arbeitete, gezeigt haben, sogar von einer größeren Unterstadt umgeben gewesen war.
Aber hat er auch wirklich Troja entdeckt? Oder nur eine ohne Frage bedeutende bronzezeitliche Anlage an der Nordwestküste Anatoliens? Die Beantwortung dieser viel diskutierten Frage hängt von zwei Voraussetzungen ab: Homer müsste in der „Ilias“ eine ganz bestimmte, konkrete Stadt gemeint haben. Und dieser von Homer gemeinte Ort müsste die Anlage von Hissarlik sein. Beide Fragen lassen sich, trotz aller gelehrter Bemühungen und scharfsinniger Beobachtungen, letztlich nicht mit absoluter Sicherheit positiv beantworten.
Schon der Trojanische Krieg als solcher ist Fiktion. Das Vorbild für diese Erzählung können Raubzüge mykenischer Griechen an die kleinasiatische Küste gewesen sein, die sich in der Erinnerung der späteren Griechen zu einem einzigen kriegerischen Szenario verdichteten. Vielleicht entstand bei einer solchen Gelegenheit der Zerstörungshorizont von Troja VIIa.
Die geographischen Angaben bei Homer können auf Hissarlik, aber auch auf andere Orte in der Nähe der Dardanellen zutreffen. In klassischer Zeit gab es hier die griechische Stadt Ilion – so bzw. Ilios nennt auch Homer die Burg, während der Name Troja für die Umgebung gebraucht wird. Diese neue Stadt Ilion entwickelte sich zu einem beliebten Pilgerort. Auch Alexander der Große schaute auf seinem Feldzug in den Orient vorbei und stattete einem Monument einen Besuch ab, das man ihm als das Grab des Achilles präsentierte. Wie die alte Stadt verschwand auch das neue Ilion später unter dem Schutt von Hissarlik.
Letztlich steht der Nachweis der Zuschreibung bis heute aus
Doch all dies beweist nicht mehr, als dass bereits die späteren Griechen – wie auch die Römer, die in dem Trojaner Aeneas ihren Stammvater sahen – diesen Ort Ilion für den Schauplatz Troja hielten. Ob das auch bereits Homer getan hat? Schliemann selbst war sich bewusst, dass der Dichter aus großer zeitlicher Distanz geschrieben hatte und nie in Troja gewesen war: „Er kannte diese Denkmäler unsterblichen Ruhmes nur vom Hörensagen, denn des alten Trojas tragisches Ende war noch in frischem Andenken und bereits seit Jahrhunderten im Munde aller Sänger.“
Dass Hissarlik Troja ist, lässt sich ebenfalls nicht nachweisen. Dazu reicht ein rein archäologischer Befund nicht aus. Licht ins Dunkel könnten nur weitere Schriftzeugnisse bringen, die nicht wie Homer eine zeitliche und räumliche Ferndiagnose aus einer Rückschau von über 400 Jahren liefern. Und vielleicht versperrt auch gerade die Homer-Brille, die sich seit Schliemann so viele Trojaforscher aufgesetzt haben, den Blick für das, was der Homer-Jünger Schliemann wirklich ausgegraben hat.
Neuere Theorien wollen Troja mit dem städtischen Zentrum eines Vasallenstaates namens Wilusa gleichsetzen, von dem in hethitischen Texten die Rede ist. Der Fund eines Bronzesiegels mit luwischen Schriftzeichen in den Ruinen von Hissarlik führte zu Spekulationen, dass es sich bei Troja um einen Außenposten der Hethiter gehandelt haben könne, in dem das zur indogermanisch-anatolischen Sprachgruppe gehörende Luwisch Amtssprache war. Es fragt sich dabei allerdings, ob dieses bisher einzige Schriftzeugnis solch weitreichende Schlussfolgerungen erlaubt. Eines ist auf jeden Fall sicher: Das Thema Troja bleibt – auch 150 Jahre nachdem Schliemann seinen Schatz fand – spannend und aktuell.
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