Kaum jemand personifiziert dieses Paradox so eindrücklich wie Thomas Jefferson. Der Hauptautor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und dritte Präsident der Vereinigten Staaten sah in der Sklaverei einen „scheußlichen Fleck“ im Antlitz der jungen Nation und mochte doch auf Sklavenarbeit als Quelle des Wohlstands nicht verzichten. Durch Jeffersons Plantage Monticello in Virginia, auf der zeitweise rund 130 Sklavinnen und Sklaven schufteten, werden heute Touristengruppen geführt.





