Neben dem nach dem Krieg „historisch korrekt“ wieder aufgebauten Goethe-Haus in Frankfurt entstand jüngst ein entschieden moderner Neubau, der die Bauumgebung vorbildlich respektiert. Tritt man durch den niedrigen Eingang ein, dann eröffnet ein großes Fenster sofort den Blick in einen Garten. Man fühlt sich also gleichzeitig im Foyer und draußen in der Natur. Solche Wahrnehmungseffekte nutzt die Ausstellung mehrfach – und lässt damit unterschwellig einen zentralen Aspekt des Themas Romantik anklingen, nämlich die Reflexion der eigenen Wahrnehmung.





