Der Autor versteht es, äußerst plastisch die Wikingerzeit auferstehen zu lassen. In szenischen Episoden lässt Winroth den Leser an dem Fest eines WikingerHäuptlings teilhaben, stürmt mit den kriegerischen Horden hinein in die bedauernswerte Stadt Nantes oder stellt das weibliche Familienoberhaupt Estrid Sigfastsdotter vor, die zahlreiche Runensteine für ihre Verwandten stiftete. Die Zeugnisse der materiellen Kultur der Wikinger, allen voran ihre robusten und schnellen Schiffe, nimmt Winroth ebenso unter die Lupe wie ihre Waffen oder die Schätze, die sie erbeuteten. Dazu aber widmet er sich intensiv der Literatur dieser Zeit und ihren faszinierenden Stoffen.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





