Entsprechend gliedert sich die Ausstellung in fünf Bereiche: Zunächst wird das Rätsel von der Entstehung und Verbreitung des Getreideanbaus in der Jungsteinzeit beleuchtet. Eingehend werden dann die drei ursprünglichen Getreidearten (Einkorn, Emmer und Dinkel) beschrieben. Welche Bedeutung das Getreide für den Menschen in den Ackerbau treibenden Gesellschaften erlangte, zeigt sich nicht zuletzt in ihren Mythen. Spannend ist jedoch auch ein Blick auf die Vorstellungen von Reinheit und Gesundheit, die heute mit dem Begriff „Urgetreide“ verbunden sind. Am Beispiel der Erfolgsgeschichte des Dinkels wird besonders deutlich, welche Vielfalt von Produkten sich aus der Wiederentdeckung einer alten Getreideart entwickeln kann.





