Dies lässt sich nicht wirklich zweifelsfrei belegen, für solch eine „Blüte“ Ostmitteleuropas gäbe es aber Ursachen und Indizien: Infolge der geringeren Bevölkerungsdichte könnten die Pestwellen weniger verheerend, zugleich die Versorgungs- und Hungerkrisen bei Naturkatastrophen und Missernten nicht so gravierend gewesen sein. Die hohe Lebensmittelproduktion erlaubte eine gute Versorgung der Menschen – auch die Bauern und die Mittelschicht der Städte ernährten sich abwechslungsreicher und mit einem höheren Fleischkonsum als im Hochmittelalter oder im 17. und 18. Jahrhundert.





