Die Bauern waren gut ausgerüstet und zahlenmäßig bei manchem Gefecht den Heeren der Fürsten sogar überlegen, das hat der erste Teil der Miniserie zum Krieg im Bauernkrieg (DAMALS 3-2025) deutlich gemacht. Warum scheiterten die Aufständischen vor 500 Jahren dennoch auf den Schlachtfeldern?
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Typisch für die taktische Vorgehensweise der Bauern war es, dass sie, wenn ein Angriff drohte, eine starke Defensivstellung einzunehmen versuchten, möglichst auf einer Anhöhe. Fast immer legten sie sogleich eine Wagenburg an, eine Taktik, welche die tschechischen Hussiten im 15. Jahrhundert mit großem Erfolg praktiziert hatten. Im Jahr 1525 war diese Kampfform aber angesichts der inzwischen eingesetzten mobilen Feldartillerie überholt.
Dennoch hätten die Wagenburgen den Gegner vor ernsthafte Probleme stellen können, zumal die Bauern an Artillerie in der Regel ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen waren. Merkwürdigerweise wurde aber in keinem einzigen Fall eine Wagenburg ernsthaft verteidigt.
Einige Male brachten die Bauern ihre Artillerie zwar gut zur Geltung. So bei Königshofen, wo ihre Geschütze die feindliche Reiterei in Deckung zwangen und in Schach hielten, oder bei Meiningen, wo sie sich in einem längeren Artillerieduell mit den gegnerischen Geschützen recht gut behaupteten. Doch es gelang den Bauern nie, mit dem anfänglichen Artilleriefeuer den Verlauf der Gefechte nachhaltig zu beeinflussen.
Spätestens wenn die Landsknechte der Fürstenheere Anstalten machten, zum Angriff überzugehen, und die Reiterei darauf lauerte, den Rückzug des Gegners zu bedrohen, verloren die Bauern – mitsamt ihrer militärischen Führer – das Vertrauen in die eigene Stellung und räumten die Wagenburg kampflos. Dabei ließen sie ihre Kanonen zurück und versuchten, eine vermeintlich bessere Position im rückwärtigen Bereich des Schlachtfelds zu erreichen, etwa in einem Wald, wie bei Königshofen, oder in einer Stadt, wie bei Frankenhausen, bei Zabern, bei Meiningen und bei Pfeddersheim. In der Schlacht bei Ingolstadt suchten die Bauern Schutz in einer Burgruine.
Psychologie spielt während der Schlacht eine große Rolle
Meistens löste sich unter dem Druck der nachdrängenden Reiterei bei dieser Absetzbewegung jedoch die Ordnung auf, bevor die Masse der Kämpfer am rettenden Ziel ankam, oder ein Teil schaffte es zwar bis zum Zufluchtsort, doch erwies sich dieser dann als Falle. Um sich etwas in die Lage der unerfahrenen Kämpfer der Bauernheere hineinversetzen zu können, muss man sich über die psychologischen Faktoren in einer solchen Schlacht bewusst werden, denn im Krieg zählen nicht nur die Qualität der Waffen und die Zahl der Soldaten. Unterschiedliche Kampfsituationen lösten dabei verschiedene psychische Reaktionen aus. So wirkte etwa Geschützfeuer allein schon durch den Lärm, der beim Abfeuern und dem Einschlagen der Geschosse erzeugt wurde, einschüchternd. Zudem verliehen Feuerblitze, Rauch- und Staubwolken dem Einsatz dieser Waffe etwas Übernatürliches. Als einfacher Soldat sah man sich dem hilflos ausgeliefert.
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Auch die großen Vierecke, die die mit Langspießen bewaffneten Landsknechte formten, wirkten auf viele Soldaten der Bauernheere so bedrohlich, dass sie sich zurückzogen, bevor die direkten Kampfhandlungen überhaupt begonnen hatten. Gleiches Verhalten konnten auch der Anblick und das Dröhnen einer im Galopp anstürmenden Reiterfront auslösen: Die Hufe ließen den Boden förmlich erbeben. Auf die unerfahrenen Fußkämpfer der Aufständischen muss dies sehr einschüchternd gewirkt haben.
Ergriffen die Fußsoldaten dann panisch die Flucht über freies Feld, ließ ihnen die nachsetzende Reiterei der Fürstenheere keine Chance: Was folgte, war meist eine Hetzjagd mit Tausenden Toten. Bei Frankenhausen erreichten viele der Fliehenden zwar die Stadtmauern, doch drangen die Verfolger gemeinsam mit ihnen durch die Tore ein und richteten in den Straßen ein Blutbad an, dem auch viele Zivilisten zum Opfer fielen.
Der Grundfehler der Bauernführer war wieder und wieder der Umstand, dass sie sich gleich zu Beginn des Gefechts in die Defensive drängen ließen. So gaben sie das Heft des taktischen Handelns frühzeitig aus der Hand. Was sie dabei unterschätzten: Gerade die Verteidigung angesichts eines taktisch überlegenen Gegners erfordert in besonderem Maß Disziplin, Ausdauer und Kaltblütigkeit. In dieser Hinsicht waren die im Kampf wenig erprobten Bauernhaufen mit ihren meist ebenso unerfahrenen, zudem nicht selten untereinander zerstrittenen Anführern völlig überfordert.
Die Bauern hätten insgesamt wesentlich bessere Erfolgsaussichten gehabt, wenn sie sich für überfallartige Offensiven oder eine gut vorbereitete Defensiv-Offensive unter günstigen Geländeverhältnissen entschieden hätten. So hätten die Söldnerheere ihre taktische und organisatorische Überlegenheit weniger gut ausspielen können. Wir werden später noch sehen, dass Aufständische im heutigen Österreich genau mit einer solchen Taktik Erfolg hatten.
Um zu verstehen, warum die Bauernheere so viel höhere Verluste erlitten als ihre Gegner, muss man sich genauer anschauen, was in der Phase der Schlachten passierte, wenn die Kavallerie der Gegner in die verunsicherten Bauernheere einbrach und sofort zur Verfolgung überging.
Allein auf sich gestelltes schweres Fußvolk konnte auf freiem Feld durchaus einer starken Reiterei widerstehen, wenn es eine feste Front eisern wahrte und sich mit seinen Stangenwaffen einigelte. Auch hier war es mehr die kollektive Drohgebärde als der reale Einsatz der Spieße, der die Reisigen am Einbruch hinderte, da die Pferde kaum dazu zu bringen waren, sich in eine Menschenmauer mit vorgestreckten Spießen zu stürzen.
Landsknechtsheere haben in anderen Konflikten oft genug bewiesen, wie effektiv eine solche Aufstellung sein konnte. Aber hierfür fehlte es den Bauern an dem aus Erfahrung und Disziplin resultierenden Selbstvertrauen – und nicht zuletzt auch an einer ausreichenden Menge an Langspießen.
Sobald sich unter dem Schock des Reiteranpralls Unordnung einstellte, sich womöglich Lücken in der Front auftaten, stürzten die berittenen Reisigen mit aller Gewalt zwischen die Reihen, worauf sich in Sekundenschnelle der Haufen der Bauern auflöste. Aufrecht stehend weiter Widerstand zu leisten, war für einzelne Kämpfer Selbstmord, die Flucht zu ergreifen aber erst recht.
Selbst wer sich tot stellt, kann kaum auf ein Überleben hoffen
Am aussichtsvollsten war es noch, sich zu Boden zu werfen und den Reitersturm über sich hinwegfegen zu lassen. Die Gefahr, von den Hufen verletzt zu werden, war gering, denn Pferde versuchen, nicht auf einen am Boden liegenden Körper zu treten. Aber mit seiner Lanze konnte der Reiter jeden Liegenden aufspießen bzw. prüfen, ob dieser wirklich tot war. Zudem waren die Schwerter lang genug, um, sich herabbeugend, mit der Spitze einen auf dem Boden Liegenden zu erreichen. Die damaligen Pferde waren nicht so groß wie heutige Reitpferde.
Doch selbst wer zunächst als „Scheintoter“ überlebte, konnte nicht darauf hoffen, das Schlachtfeld lebend zu verlassen. Einzelne Reiter kehrten nach einiger Zeit von der sich oft über etliche Kilometer hinziehenden Verfolgung zurück und durchkämmten das Schlachtfeld, während von der anderen Seite her das nachfolgende Fußvolk systematisch alles, was noch ein Lebenszeichen von sich gab, totschlug oder den Reitern in die Hände trieb.
Man könnte nun einwerfen, dass es zu solchen Massakern nur kommen konnte, da die Bauern nicht als reguläre Soldaten, sondern als Aufständische wahrgenommen wurden. Doch solche Vorstellungen eines festen Kriegsrechts erweisen sich als anachronistisch. Es gab zwar ein Gewohnheitsrecht im Krieg, auf das die Soldaten sogar vereidigt wurden, doch betraf dies nur den Umgang mit Zivilisten, die zu schonen waren. Was die Behandlung der feindlichen Soldaten anbetraf, so waren diese weitgehend der Willkür der Sieger ausgesetzt – ein Unterschied zwischen Aufständischen und regulären Soldaten wurde dabei nicht gemacht.
Das zeigt der Blick auf die Schlacht bei Frastanz im Schwabenkrieg 1499, also einem Gefecht mit zwei „regulären“ Armeen. Auch hier kam es am Ende zum massenhaften Töten der Unterlegenen. Die siegreichen Schweizer hatten nur elf Tote und 60 Verwundete zu beklagen, während es bei ihren Gegnern – den Truppen der Habsburger und des Schwäbischen Bunds – rund 3000 Tote gab und vermutlich Hunderte von Leichtverwundeten, die fliehen konnten.
Auf Schweizer Seite gab es in diesem Fall ein regelrechtes Verbot, Gefangene zu machen. So sollte verhindert werden, dass die Verfolgung frühzeitig ins Stocken geriet, weil die siegreichen Soldaten zurückblieben, um Gefangene zu entwaffnen, zu fesseln, auszuplündern oder zu bewachen, statt den Sieg zu vollenden.
Gefangene werden in der Regel keine gemacht
Auch im Bauernkrieg wurden nur in wenigen Fällen Gefangene gemacht, etwa wenn die Schlacht bereits entschieden war, aber eine Zusammenballung von Gegnern, die noch zu ernsthaftem Widerstand fähig schienen, weitere unnötige eigene Verluste hätte erwarten lassen. Dann bot der Sieger eine Kapitulation an, wie das gegenüber dem harten Kern von 300 Bauern im Wald bei Königshofen der Fall war.
Nach einer typischen Schlacht des Bauernkriegs waren 40 bis 60 Prozent der teilnehmenden Aufständischen tot, ein im Vergleich zu modernen Kriegen ungeheurer Prozentsatz. Selbst in den blutigsten Schlachten des 19. und 20. Jahrhunderts betrugen die Verluste an Toten und Verwundeten auf Verliererseite selten mehr als 30 Prozent, wovon aber nur höchstens 10 Prozent Gefallene waren.
Die Bauern, denen nach einer Schlacht die Flucht gelang, waren zudem dermaßen demoralisiert, dass die allermeisten von ihnen für den Rest des Krieges als Kämpfer ausfielen – und ihre Berichte entmutigten weitere mögliche Kriegsteilnehmer.
Die Unterschiede bei den Verlusten waren also zwischen den Fürstenheeren und den Bauernhaufen riesig. Verlässliche Zahlen zu nennen, ist allerdings sehr schwierig. Bei der Schlacht von Königshofen gaben beispielsweise Augenzeugen verschiedene Schätzungen ab, die von 3000 bis 8000 toten Bauern reichten. Für die gewiss blutigste aller Bauernkriegsschlachten, die von Zabern im Elsass, reichen die Schätzungen gar von 7000 bis zu 38 000.
Da alle diese Angaben von der Seite der Sieger stammen, kann die Diskrepanz nicht mit Parteilichkeit erklärt werden. Man wird mit Recht dazu neigen, die niedrigeren Zahlen für die realistischeren zu halten. Das wird durch die Tatsache bestätigt, dass der sachkundigste Augenzeuge, der zudem an vorderster Front mitkämpfte und dessen Berichte sich stets durch nüchterne Sachlichkeit auszeichneten, nämlich der Befehlshaber des Heers des Schwäbischen Bunds, Georg Truchseß von Waldburg („Bauern-Jörg“), die niedrigsten Angaben zu machen pflegte. Er schien also nicht mit einer besonders hohen Zahl getöteter Gegner prahlen zu wollen.
Merkwürdigerweise sind von den Siegern nur ganz wenige Angaben zu den eigenen Verlusten überliefert, obwohl diese wesentlich leichter zu ermitteln gewesen wären. Bei Böblingen sollen 50 Mann gefallen sein. Da der Sieger, dessen verletzte Soldaten nicht in die Hände des Gegners gerieten und somit meist überlebten, stets wesentlich mehr Verwundete als Gefallene hatte, dürfen wir annehmen, dass es neben den genannten Toten noch 200 bis 300 Verwundete gab. Davon erlag in der Regel rund jeder Fünfte nachträglich seinen Wunden, was die Gesamtzahl der Toten auf etwa 100 brächte. Demgegenüber hatten die Bauern auch bei dieser Schlacht wieder Tausende Tote zu beklagen.
Doch nicht jedes Gefecht ging für die Aufständischen im Bauernkrieg verloren. Vier Wochen nachdem die letzten großen Schlachten auf den Hauptkriegsschauplätzen geschlagen waren, errangen die Salzburger und Ennstaler Bauern und Bergknappen am 3. Juli 1525 bei Schladming in der Steiermark einen spektakulären Sieg über ein habsburgisch-ständisches Heer aus adligen Reisigen und Landsknechten.
Taktische Überlegenheit kommt nicht zum Tragen
Der Erfolg war auch hier nicht einer Übermacht zu verdanken, die Bauern und Bergleute dürften sogar mit ihren etwa 3500 Kämpfern um 500 bis 1000 Mann unterlegen gewesen sein. Die habsburgischen Truppen verfügten zudem über eine starke Reiterei und viele Kanonen, beides fehlte auf der Seite der Bauern gänzlich. Ausschlaggebend für den Sieg der Bauern und Knappen waren zwei Faktoren: das den Aufständischen vertraute Gelände und die kompetente Führung. In den alpinen Geländeverhältnissen konnten die Landsknechte und die Reiterei des Fürstenheers ihre taktische Überlegenheit nicht ausspielen. Und in diesem Fall wusste die bäuerliche Führung dies geschickt auszunutzen. Mit Michael Gruber in Salzburg und Michael Gaismair in Tirol standen zwei begabte Führungspersönlichkeiten zur Verfügung.
Bei Schladming konnte Gruber dank gut organisierter Aufklärung das leichtsinnige Verhalten des allzu siegessicheren steirischen Feldhauptmanns Sigmund von Dietrichstein ausnutzen. Dieser war bis Schladming vorgedrungen und lagerte vor und in der Stadt, ohne ausreichende Sicherungsmaßnahmen zu treffen. Am 3. Juli wollte er die Offensive durch das Ennstal fortsetzen. Gegen alle Erwartungen kam ihm aber in der Nacht Michael Gruber zuvor. In einer glänzend koordinierten Operation marschierten seine Männer unter schwierigsten Wegeverhältnissen beiderseits der Enns völlig unbemerkt auf Schladming und umgingen den Ort. Unverzüglich griffen sie am Morgen von zwei Seiten an.
Die eine Kolonne überrannte sofort die Geschütze und richtete sie auf ihre Besitzer. Die andere traf auf die Spitze der Reiterei, die gerade die Stadt verlassen wollte, um den Vormarsch anzutreten. Mühelos konnten die Angreifer die Reiterei zurückwerfen und mit ihr durch die geöffneten Stadttore eindringen. Im anschließenden Straßenkampf wurde der Gegner, der im Gedränge keine Formationen bilden konnte, rasch überwältigt.
Ein Teil der Landsknechte, die gerade erst wegen ausstehender Soldzahlungen gemeutert hatten, lief zu den Aufständischen über, der Rest wurde erschlagen, ertrank in der Enns oder wurde nach Gefangennahme hingerichtet. 500 Reitern gelang die Flucht. Dietrichstein und sein Stab, die sich in einem Turm verschanzt hatten, ergaben sich und entgingen nur dank der Intervention Grubers der Hinrichtung.
Zwar wurde der Sieg bei Schladming für den weiteren operativen Verlauf des Aufstands kaum ausgenützt, aber er gab der Moral der Aufständischen den dringend benötigten Auftrieb. „Der Sieg hat übrigens den wilden Mut unserer Landleute noch auf wunderbare Art angefacht und ihre Behandlung noch schwieriger gemacht.“ Dieses Urteil des erzbischöflich-salzburgischen Rates Egidius Rem trifft einen ungemein wichtigen Punkt. Nur das Erlebnis eines Sieges über die gefürchteten Berufssoldaten konnte den Bauern Selbstvertrauen einflößen und sie zu gefährlichen Gegnern machen.
Kaum ein Bauer kämpft in einer zweiten Schlacht
Auf den Hauptkriegsschauplätzen im heutigen Süddeutschland war dagegen von Anfang an die Niederlage zur deprimierenden Gewohnheit geworden. Es gab keine Überraschungserfolge, die den Bauern Zeit gelassen hätten, sich von Rückschlägen zu erholen und aus ihnen Lehren zu ziehen. So trifft es die lakonische Feststellung des Historikers Siegfried Hoyer (1928–2024) auf den Punkt: „Notwendige Kampferfahrungen konnten die Aufständischen meist nur einmal sammeln, am Tage ihrer Niederlage.“
Dem modernen Betrachter drängt sich angesichts dieser Serie von Debakeln die Frage auf, warum sich die Bauern immer wieder zur offenen Schlacht stellten, statt nach den ersten Niederlagen zu der Kampfform überzugehen, die man heute als Guerrilla bezeichnet. Diese Kriegführung, die ihren Namen von der Taktik der spanischen Freiheitskämpfer gegen Napoleon erhielt, ist aber meist nur dann auf die Dauer erfolgreich, wenn sie sich direkt oder indirekt an eine reguläre Kriegführung anlehnen kann. Sobald das Heer des Schwäbischen Bunds sich ganz den Bauern widmen konnte, blieben diese aber auf sich allein gestellt.
Zudem waren sie auch außerhalb des Schlachtfelds sehr verwundbar: Ihr existentielles Fundament, die Höfe und Dörfer, die Felder, der Viehbestand und nicht zuletzt ihre Familien waren dem Zugriff des Feinds schutzlos ausgeliefert, wenn sie dem Kampf aus dem Weg gingen. Systematische Verwüstungsaktionen brachten den Bauern dieses Dilemma eindringlich in Erinnerung. So sahen sich die Bauern gezwungen, es immer wieder auf Schlachten mit einem taktisch überlegenen Gegner ankommen zu lassen – und der Aufstand wurde binnen weniger Wochen militärisch niedergeschlagen.
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