Stärker als bei Reber werden auch die Konturen der historischen Kontexte deutlich, die das Leben Elisabeths mitbe-stimmten, doch tritt auch ihre Unkonventionalität hervor, die sie als „Rebellin“ erscheinen lässt. Außerdem zeigt die Autorin, wie in der Elisabeth-Rezeption vom Spätmittelalter bis in unsere Tage immer neue Vereinnahmungen der Heiligen stattfanden, die sich oft von der historischen Persönlichkeit weit entfernten.
Rezension: Talkenberger, Heike





