Kürzlich gründeten 204 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende an der Technischen Universität Berlin die Fachgesellschaft Geschlechterstudien / Gender Studies Association. Zu den Gründungsmitgliedern zählen auch die Zentren für Geschlechterforschung der TU Berlin und HU Berlin sowie der Universität Siegen und die Universität Luxemburg. Das Ziel der Fachgesellschaft ist es, die Etablierung und Weiterentwicklung der Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum und insbesondere den inter- und transdisziplinären Austausch zu fördern. Das innovative Potenzial, das die Gender Studies als wissenschaftliche Perspektive quer zu allen Disziplinen seit vielen Jahren in das wissenschaftliche Feld einbringt, soll durch die Fachgesellschaft noch stärker öffentlich und gegenüber Drittmittelgebern sichtbar gemacht werden. Wie Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin (ZiFG) und eine der Mitinitiatorinnen und Organisatorin der Veranstaltung, einführend deutlich machte, sind die allgemein anerkannten Kriterien für eine wissenschaftliche Disziplin von den Gender Studies längst erfüllt: eigene Professuren, eigenständige Studiengänge sowie wissenschaftliche Zeitschriften und Veröffentlichungsorgane. Die Gründung einer Fachgesellschaft war ein längst überfälliger Schritt in der Geschichte der Gender Studies. Die erste Mitgliederversammlung wählte als Vorstandsmitglieder der Fachgesellschaft: Prof. Dr. Susanne Baer (HU Berlin), Dr. Antke Engel (Hamburg, z.Zt. HU Berlin), Dr. Regina Frey (Berlin), Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin), Aline Oloff (TU Berlin, Promovendin), Prof. Dr. Sigrid Schmitz (Universität Freiburg, z.Zt. Universität Oldenburg), Prof. Dr. Paula Villa (LMU München). Zur ersten Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Sabine Hark, zur zweiten Vorsitzenden Prof. Susanne Baer sowie zur Schatzmeisterin Aline Oloff gewählt.





