In der Ausstellung „Fleisch“ beleuchtet das Wien Museum noch bis zum 22. Februar 2026 zahlreiche Aspekte rund um den Handel und Verzehr von Fleisch. Die Schau verfolgt die Geschichte des Wiener Fleisches vom Stall auf den Teller, berichtet über verschwundene Berufe und Gerichte und setzt sich mit Fragen von Status, Geschlecht und politischer Einstellung der Essenden auseinander. Manch einen Besucher mag es überraschen, dem anderen hingegen nur folgerichtig erscheinen, wenn er erfährt: Wien war im 19. Jahrhundert nicht nur die Fleischhauptstadt der k. u. k.-Monarchie, sondern auch eine frühe Hochburg der vegetarischen Bewegung in Europa.
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