Wie kam es zum griechischen Unabhängigkeitskrieg von 1821? Um dies zu verstehen, ist ein Blick auf die Lage der Griechen unter osmanischer Herrschaft notwendig. Über Jahrhunderte hatte man sich mit dieser Situation arrangiert, doch Anfang des 19. Jahrhundert stieg die Unzufriedenheit.
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Als Nichtmuslime genossen die Griechen im Osmanischen Reich nach islamischem Recht den Status von „Schutzbefohlenen“. Dieser war mit Sonderrechten, aber auch mit einer Reihe von Diskriminierungen verbunden, die sie faktisch zu Untertanen zweiter Klasse machten. Für die Griechen, ebenso wie für alle anderen Christen, gab es daher wenig Grund, sich mit der osmanischen Herrschaft zu identifizieren. Jedoch war es durchaus möglich, sich mit ihr zu arrangieren.
Einigen Teilen der griechischen Gesellschaft gelang dies sogar recht gut. Dazu gehörte etwa die orthodoxe Kirche, anderen Spitze der Patriarch von Konstantinopel stand, der in dieser Eigenschaft zugleich einer der höchsten Würdenträger des Osmanischen Reichs war. Dazu gehörten ferner die Phanarioten, eine ebenfalls in Konstantinopel ansässige Gruppe von Kaufmannsfamilien, die ihren ökonomischen Erfolg im Lauf der Zeit in politischen Einfluss verwandeln und auf diese Weise schließlich sogar in staatstragende Funktionen aufsteigen konnten. Aber auch jenseits der Hauptstadt gab es griechische Lokaleliten, zum Beispiel auf der Peloponnes, die auf das engste mit der osmanischen Herrschaft verflochten waren und deren Stellung sogar wesentlich auf diesen engen Beziehungen beruhte.
Die Macht der Zentralregierung bröckelt – und die Defizite der Herrschaft werden deutlich
Wenn unter den griechischen Untertanen des Sultans trotzdem ein revolutionäres Potential entstand, lag das vor allem an zwei Entwicklungen, die schleichend begannen, sich seit dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts jedoch zunehmend beschleunigten. Das betraf zunächst die innere Krise des Osmanischen Reichs, deren Ursachen struktureller Natur waren, und die sich unter anderem in einer fortschreitenden Schwächung der Zentralregierung gegenüber mächtigen Provinzstatthaltern äußerte: Diese verfolgten ihre eigenen Interessen und entwickelten zunehmend eine Neigung zur Rebellion. Gleichzeitig war die einstmals gefürchtete Militärmacht immer weniger in der Lage, äußere Angriffe europäischer Gegner wie des Habsburgerreichs und insbesondere Russlands abzuwehren, das damals eine Reihe erfolgreicher Kriege gegen die Osmanen führte. Seit Zar Peter I. (1682–1725) inszenierten sich dessen Herrscher als künftige Befreier der orthodoxen Balkanchristen, für die sie 1774 im Friedensvertrag von Küçük Kaynarca auch ein formelles Schutzmandat zugesprochen bekamen.
Eine nicht weniger wichtige Entwicklung vollzog sich auf gesellschaftlicher Ebene. Der politische Machtverfall ging mit einer zunehmenden wirtschaftlichen Durchdringung des Osmanischen Reichs durch europäische Märkte einher. Vom Aufschwung des Handels profitierten vor allem Griechen, die bald auch prosperierende Diasporagemeinden in Mittel- und Westeuropa gründeten. Diese Gruppe bildete zwar eine neue Schicht erfolgreicher Kaufleute und Unternehmer, die jedoch nicht mehr ins mittlerweile aristokratische Milieu der Phanarioten und damit ins osmanische Establishment vordringen konnte. Räumliche und soziale Mobilität, nicht zuletzt aber auch der enge Austausch mit Westeuropa machte sie zugleich zu eifrigen Rezipienten zeitgenössischer Geistesströmungen der Aufklärung.
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Dies schärfte bei diesen Griechen zugleich das Bewusstsein für die Entwicklungsdefizite in ihrer Heimat, wo auch ihre persönlichen Aufstiegsmöglichkeiten an Grenzen stießen. Es ist daher kein Zufall, dass eine der frühesten dokumentierten Äußerungen säkularer Kritik an den politischen und sozialen Verhältnissen im Osmanischen Reich aus diesen Kreisen kam. Sie findet sich in einer Abhandlung, die unter dem Titel „Moderne Geographie“ 1791 in Wien veröffentlicht wurde, damals ein wichtiges Zentrum griechischer Publizistik.
Darin heißt es unter anderem: „Unter den Türken könnten die heutigen Griechen sehr glücklich leben, wegen vieler guter Dinge, die sie anderswo entbehren müssen … Ach! Was für ein Reich könnte die Türkei sein! Wie furchteinflößend nach außen und wie glücklich im Inneren, wenn es nur gut verwaltet wäre … Der Kaiser [Sultan] könnte die doppelten Einnahmen des Königs von Frankreich haben, wenn er eine andere Verwaltung hätte und das Land so kultiviert würde, wie es möglich wäre; in diesem Zustand hat er aber kaum ein Drittel davon.“
Rigas Velestinlis – erster Märtyrer für die Sache der Freiheit
Diese Kritik zielte nicht auf die Abschaffung, sondern vielmehr auf eine Reformierung der osmanischen Herrschaft, und es ist deutlich erkennbar, dass ihr Verfasser dabei noch nicht in Kategorien nationaler Exklusivität dachte. Letzteres trifft auch auf das erste griechische Revolutionsmanifest zu, das wenige Jahre später ebenfalls in Wien entstand, nunmehr jedoch die Forderung nach Reform durch den Aufruf zum Umsturz ersetzte. Es trug den Titel „Neue politische Verwaltung der Einwohner Rumeliens, Kleinasiens, der mittelmeerischen Inseln und der Walacho-Moldau“. Autor dieses Werkes war Rigas Velestinlis (1757–1798).
Von der französischen Jakobinerverfassung (1793) inspiriert, propagierte Rigas darin die Gründung eines als „Hellenische Republik“ bezeichneten Staats auf dem Gebiet des europäischen Teils des Osmanischen Reichs einschließlich der rumänischen Fürstentümer und des Westens Kleinasiens. Die Einwohner dieses Staats sollten ungeachtet ihrer Herkunft sowie nationalen oder religiösen Zugehörigkeit gleichberechtigt sein.
Als sich Rigas Anfang 1798 anlässlich der französischen Ostmittelmeer-Expedition unter Napoleon Bonaparte mit seinen Gefährten über Triest in Richtung Heimat aufmachte, um dort die Revolution auszurufen, wurde er von der österreichischen Polizei festgenommen und an die Osmanen ausgeliefert. Diese ließen ihn einige Monate später in Belgrad hinrichten.
Schon bald wurde er deshalb als Märtyrer für die Sache der griechischen Freiheit wahrgenommen. Seine Publikationen setzten den Auftakt zu einer ganzen Reihe weiterer Schriften dieser Art, die alle unter dem Eindruck der Französischen Revolution und der durch sie ausgelösten politischen Umwälzungen standen. Zu den produktivsten Autoren dieser Kategorie zählte Adamantios Korais (1748–1833), der einer Kaufmannsfamilie auf der Insel Chios entstammte. Nach einem Medizinstudium in Montpellier ließ er sich 1788 in Paris nieder, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Korais war ein international angesehener Gelehrter und sollte als Leitfigur der griechischen Aufklärung sowie intellektueller Wegbereiter der nationalen Unabhängigkeit bekanntwerden.
Korais griff dabei gezielt auf die Antike zurück, was auch dem europäischen Zeitgeist entsprach, der die griechische Klassik idealisierte und sie zu einem universellen Kulturparadigma erhob. Die Bezugnahme auf die antiken Hellenen als Vorfahren der modernen Griechen sowie als Referenzgröße für deren künftige kulturelle „Wiedergeburt“ hatte damals schon eine längere Vorgeschichte und war so auch von Rigas gepflegt worden.
Anders als bei ihm erfolgte der historische Rückgriff bei Korais jedoch stärker im Sinn nationaler Exklusivität, als deren „barbarisches“ Feindbild die Osmanen fungierten. Die Beseitigung der osmanischen Herrschaft verband Korais zudem ausdrücklich mit der Erwartung, dass Griechenland „in Kürze einen Rang unter den zivilisiertesten Nationen Europas“ einnehmen werde, worunter er vor allem seine Wahlheimat Frankreich verstand.
Die Idee einer griechischen Revolution ist in der Welt
Rigas und Korais vertraten unterschiedliche und in mancher Hinsicht sogar widersprüchliche Konzepte nationaler Identität. Das tat ihrer Wirksamkeit jedoch keinen Abbruch, denn die Idee der Revolution wurde durch sie fest im öffentlichen Bewusstsein der griechischen Gesellschaft verankert und konnte trotz der gezielten Gegenpropaganda, mit der die orthodoxe Amtskirche seit Ende des 18. Jahrhunderts darauf reagierte, nicht mehr aus der Welt geschafft werden.
Dies hatte jedoch noch keine unmittelbaren politischen Konsequenzen, zumal die Restaurationsordnung des Wiener Kongresses (1815)zunächst denkbar ungünstige Rahmenbedingungen für nationalrevolutionäre Bewegungen jeder Art schuf. Allerdings hatte die vorangegangene Kriegsperiode auch zu einer weiteren Erosion der osmanischen Macht in Südosteuropa geführt: So hatte Serbien schon 1804 erstmals revoltiert und erreichte 1817 eine Teilautonomie. Und die von 1806 bis 1812 durch Russland besetzten rumänischen Fürstentümer standen per Vertrag nur noch formal unter osmanischer Oberhoheit.
Außerdem war es rebellierenden Provinzstatthaltern gelungen, die Kontrolle über beachtliche Gebiete zu übernehmen. Einer von ihnen war Ali Tepedelenli (1741–1822), der als Pascha von Jannina (heute Ioannina in der Region Epirus, Nordwestgriechenland) fast den gesamten Südwestbalkan beherrschte und seit 1807 faktisch unabhängig regierte, bis er 1822 nach langwierigen Kämpfen besiegt werden konnte. Die Revolte Ali Tepedelenlis hatte eine nicht zu unterschätzende Beispielwirkung für den griechischen Unabhängigkeitskrieg, der noch vor ihrer Niederschlagung ausbrach und dessen militärische Anführer teils sogar in Alis Diensten gestanden hatten.
Die Vorbereitung konkreter Aufstandspläne ging jedoch nicht von ihnen aus, sondern von einer Gruppe eher unscheinbarer griechischer Kaufleute, die sich in Odessa niedergelassen hatten, dem 1794 gegründeten Handelshafen des Zarenreiches am Schwarzen Meer. Sie schlossen sich dort 1814 zu einer Geheimgesellschaft namens „Philiki Etaireia“ (sinngemäß „Gesellschaft der Freunde“) zusammen. Im Unterschied zu den zahlreichen griechischen Bildungs- und Kulturvereinen dieser Zeit trat diese Gesellschaft erstmals als eindeutig revolutionäre Organisation auf, indem sie eine allgemeine Erhebung gegen die osmanische Herrschaft zur Befreiung des Vaterlandes zu ihrem einzigen Ziel erklärte.
Was unter „Befreiung“ und „Vaterland“ genau zu verstehen war, blieb offen, aber sehr wahrscheinlich schwebte den Mitgliedern der Gesellschaft dabei ein demokratischer Staat unter Beteiligung aller osmanischen Balkanvölker vor, wie ihn Rigas Velestinlis in seinem Verfassungsentwurf beschrieben hatte. Dafür spricht unter anderem ihre Kontaktaufnahme zu den Anführern der serbischen Revolten sowie zum rumänischen Pandurenführer Tudor Vladimirescu (1780–1821), mit dem es später tatsächlich zu einer kurzzeitigen Kooperation kam.
Die Gesellschaft machte sich auch an den Aufbau eines überregionalen Netzwerks, um auf diese Weise eine Massenbasis für den geplanten Aufstand zu schaffen. Damit hatte sie jedoch nur bedingt Erfolg, denn bei etablierten griechischen Kreisen wie auch bei den Bildungseliten war die Mobilisierung gering. Nur in Russland und den angrenzenden rumänischen Fürstentümern ließen sich in nennenswertem Umfang Anhänger gewinnen.
Auf keinerlei Resonanz stieß die „Gesellschaft der Freunde“ dagegen in den damals florierenden griechischen Diasporagemeinden westeuropäischer Städte wie London, Paris, Amsterdam oder Marseille, und kaum besser war das Echo in Italien und Österreich. Selbst in griechischen Zielgebieten wie Epirus, Mittelgriechenland, Thessalien oder auf den Ägäisinseln konnte die Gesellschaft jeweils nur ein- oder zweistellige Mitgliederzahlen verzeichnen. Eine markante Ausnahme bildete jedoch die Peloponnes, wo man zudem weit erfolgreicher als anderswo auch die lokalen Eliten erreichte.
Immerhin gelang es der „Philiki Etaireia“, mithilfe einer ans Vorbild der italienischen „Carbonari“ (Geheimgesellschaft der Einigungsbewegung) angelehnten Organisationsstruktur sowie mit freimaurerischen Geheimhaltungsritualen die Illusion einer straff organisierten Massenbewegung zu vermitteln. Sie streute sogar erfolgreich das Gerücht, dass an ihrer Spitze niemand Geringerer als der russische Zar stehe. Diese Projektion entbehrte zwar jeder faktischen Grundlage, sie bediente aber gezielt eine bei ihren Adressaten vorhandene Erwartungshaltung und trug damit nicht unwesentlich zur politischen Mobilisierung bei.
Die angestrebte Revolution wurde auf diese Weise von einer nur theoretischen Perspektive zu einer konkreten Handlungsoption, und in dieser Katalysatorwirkung lag der entscheidende Beitrag der „Philiki Etaireia“ zum Aufstand, nach dessen Ausbruch sie rasch an Bedeutung verlor und schließlich im Reich der nationalen Legende verschwand.
Da wesentliche Impulse für die griechische Nationalbewegung von der europäischen Diaspora ausgingen, verwundert es nicht, dass auch der Unabhängigkeitskrieg selbst nicht auf dem späteren Staatsterritorium begann, sondern weit entfernt davon. Im Februar 1821 überquerte eine etwa 500-köpfige Freiwilligentruppe den Fluss Pruth und fiel ins Fürstentum Moldau ein, dessen Hauptstadt Ias¸i (heute in Rumänien) sie besetzte.
Der erste Vorstoß der Revolutionäre gerät schnell ins Stocken
Anführer dieser Truppe war Alexandros Ypsilantis (1792–1828), Abkömmling einer Phanariotenfamilie, die anders als die meisten ihrer Standesgenossen schon seit einiger Zeit mit dem Zarenreich liebäugelte. Als Offizier in russischen Diensten war Ypsilantis kurz zuvor der „Philiki Etaireia“ beigetreten und hatte gleich deren Vorsitz übernommen. Von Iași aus zog er nach Bukarest, das er im März ebenfalls ohne Gegenwehr einnahm, musste sich daraufhin aber vor weit überlegenen osmanischen Truppen zurückziehen, die mittlerweile in die Donaufürstentümer vorrückten. Im Juni 1821 wurden er und seine Kämpfer schließlich vernichtend geschlagen.
Ypsilantis hatte den Anstoß zu einer allgemeinen Erhebung der orthodoxen Christen geben wollen, scheiterte aber nicht zuletzt am ausbleibenden Echo bei der rumänischen Bevölkerung. Diese sah sich viel weniger durch die Osmanen bedrückt als durch einheimische Bojaren und griechische Phanarioten, welche sie schon seit einem guten Jahrhundert als ausbeuterische Statthalter kannten.
Während das Scheitern seines Feldzugs im Nordosten der Balkanhalbinsel somit vorgezeichnet war, verhielten sich die Dinge an deren Südspitze anders, denn hier war inzwischen tatsächlich ein allgemeiner Aufstand im Gang. Sein Beginn wurde nachträglich auf den 25. März 1821 datiert, den Feiertag von Mariä Verkündigung, obwohl er tatsächlich einige Tage früher begonnen hatte. Den Anfang machten die Peloponnes und Mittelgriechenland. Dort schlugen die aufständischen Griechen an verschiedenen Orten fast zeitgleich zu und überwältigten die osmanischen Garnisonen.
Etwas später folgten die Ägäisinseln Spetses, Hydra und Psara, die ihre Handelsflotten nun zu Kriegsschiffen umrüsteten. Im Mai des Jahreserrangen die Aufständischen bei Valtetsi in Arkadien ihren ersten Sieg in einer offenen Schlacht. Im Oktober folgte die strategisch wichtige Einnahme von Tripolitsa (Tripoli), dem Verwaltungszentrum der Osmanen im Zentrum der Peloponnes, dessen vorwiegend muslimische Bevölkerung dabei massakriert wurde – ein Beispiel für die Brutalität, die den gesamten Unabhängigkeitskrieg kennzeichnen sollte.
Dieser wurde, anders als etwa seinerzeit die serbische Revolte von 1804, offenbar auch auf osmanischer Seite von Beginn an als eine überregionale Erhebung verstanden. Dafür spricht, dass in vielen Städten unmittelbar danach Ausschreitungen gegen die griechische Bevölkerung einsetzten. Zu ihren prominentesten Opfern gehörte der orthodoxe Patriarch von Konstantinopel. Er wurde zu Ostern 1821 in vollem Ornat gelyncht, obwohl er zuvor die Aufständischen in aller Form verurteilt und exkommuniziert hatte, wie es seiner amtlichen Loyalitätspflicht gegenüber dem Sultan und vermutlich auch seiner Überzeugung entsprach.
Auch die Aufständischen waren sich schon sehr früh im Klaren darüber, dass sie im Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit standen und der Erfolg ihres Unternehmens nicht unwesentlich davon abhängen würde, wie man es in Europa wahrnahm. Davon zeugt bereits eine der frühesten politischen Verlautbarungen der Revolte, die auf den 23. März 1821 datiert und von Petros Mavromichalis (1765–1848) unterzeichnet wurde, der als Bey (osmanischer Herrschertitel) der faktisch weitgehend autonomen Halbinsel Mani einer der wichtigsten militärischen Anführer auf der Peloponnes war.
Unter der klangvollen Selbstbezeichnung als „Oberbefehlshaber der Spartanischen Streitkräfte“ wandte sich Mavromichalis an die Höfe der Großmächte und bat „alle zivilisierten europäischen Völker“ um Hilfe im Kampf gegen die „barbarische Tyrannei“ der Osmanen, was er zudem moralisch begründete: „Unsere Mutter Hellas, von der auch Ihr erleuchtet wurdet, fordert zurecht Eure Unterstützung.“ Zunächst begeisterten sich aber nicht die Mächtigen, sondern die Bürger Europas für die Sache der Griechen.
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