Aufgewachsen im kleinen norditalienischen Dorf Asiago, beschreibt er, wie er sich als Jugendlicher in „naiver Arglo?sigkeit“ bei den Gebirgsjägertruppen bewarb. Er berichtet von seinen Kriegserlebnissen in Griechenland und Rußland und von der 20 Monate währenden Kriegsgefangenschaft in Deutschland, die auf den Sturz Mussolinis folgte. Daneben schildert Rigoni immer wieder alltägliche Situationen, was seine Beschreibung zusätzlich interessant und dicht macht.
Das Buch ist eine Mischung aus autobiographischer Erzählung und engagierter Reflexion über den Irrsinn des Krieges, die durch ihren einfachen, persönlichen und zugleich nüchternen Stil überzeugt.
Rezension: Gerber, Beat





