Die erschlossenen Gegenstände – insgesamt mehr als 60 „Wundermittel“ – zeugen von einer lebendigen magischen Praxis im antiken Trier und zeigen, dass Magie ein selbstverständlicher Bestandteil der Alltagswelt war. Um gewünschte Ereignisse herbeizuführen, wandten die Trierer verschiedene Mittel an: Magische Amulette sollten ihren Trägern Glück bringen oder Unheil abwehren. Bestimmte Materialien hatten den Zweck, Krankheiten zu heilen. Tiere wie Eidechsen wurden ebenfalls als Heilmittel eingesetzt. Opfergaben in Fundamenten oder unter Türschwellen von Häusern sollten den Bewohnern Schutz gewähren.





