Im zweiten Teil versucht Guery, einige Grundfragen der Kunst zu beantworten, so etwa das Verhältnis von Realismus und Abstraktion. Hier wie überhaupt neigt er jedoch dazu, eine Entwicklung nur grob zu umreißen, ohne sie aber zu begründen. Der Leser erfährt also nicht, warum etwa in der Moderne abstrakte Formen entwickelt wurden.
Richtig zu überzeugen vermag das Gesamtergebnis nicht. Die wenig komplexen Ausführungen liefern nur allererste Anhaltspunkte; der Weg durch die Geschichte der Künste wird zu einem Gewaltmarsch, bei dem allzu viel auf der Strecke bleibt. Leider hilft auch die allzu knappe Literaturliste nicht viel weiter.
Rezension: Talkenberger, Heike





