Im 14. Jahrhundert aber begannen die Pest und innenpolitische Konflikte das Reich zu schwächen. Gleichzeitig erstarkte das Großfürstentum Moskau. Nachdem Iwan III., Großfürst von Moskau, 1476 selbstbewusst die gewohnten Tributzahlungen an die „Goldene Horde“ verweigert hatte, sann Akhmat Khan auf einen Angriff. Dazu gewann er die Unterstützung des polnischen Königs und litauischen Großherzogs Kasimir IV. Jagie ll o. Im Oktober 1480 vereitelten jedoch die Russen den Versuch der Mongolen, ihr Heer mit dem Kasimirs zu vereinigen. Akh‧mat Khan und sein Gegner Iwan III. standen sich schließlich mit ihren Truppen am Fluss Ugra gegenüber, und zwar wochenlang, ohne dass es zu Kampfhandlungen kam. Am 11. November gab der Khan schließlich das Signal zum Rückzug, denn dem starken russischen Heer sah er sich nicht gewachsen. Das „Große Gegen‧über‧stehen“ war der Anfang vom Ende der Herrschaft der „Goldenen Horde“ über Russland.





