Spannend liest sich, wie der Autor aus diesen Vorkommnissen, die er in den Kontext der Vorgeschichte, nämlich des faschistischen Umgangs mit dem Körper überhaupt, einbettet, zugleich ein Psychogramm der italienischen Gesellschaft zwischen Erinnerung und Verdrängung entwirft. Luzzatto schreibt so eine „Körpergeschichte“ der besonderen Art, die interessante Fragen auch für die Gegenwart aufwirft.
Rezension: Talkenberger, Heike





