Eine höchst reizvolle Raumdekoration aus dem 18. Jahrhundert hat etwa das zum Gebäudeensemble gehörige Fasanenschlösschen zu bieten. Das chinesische Eckzimmer besitzt eine Wandbespannung aus Seide, die mit chinoisen Stickereien verziert ist, im Ankleidezimmer wurde eine Strohtapete mit Perlen bestickt, und das Schlafzimmer ist mit einer Federtapete versehen. Die Federn von Gänsen, Stockenten, Pfauen und Mongolischem Jagdfasan wurden in das Gewebe gesteckt und am Kiel verleimt. Insgesamt 42 Kilogramm oder rund 250 000 Federn wurden verarbeitet. Sie stammen aus der schlosseigenen Fasanerie. Die empfindlichen Materialien benötigten dringend eine Restaurierung, die nach drei Jahren abgeschlossen werden konnte. …
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Dr. Heike Talkenberger





