Die Werke dokumentieren die Wahrnehmung des Wandels zu unterschiedlichen Zeiten und erzählen vom wirtschaftlichen Aufstieg und Niedergang des „Reviers“. Die Sammlung zeigt ein breites Spektrum von Werken renommierter, aber auch weniger bekannter und anonymer Urheber. Die Bilder zeugen von romantischen wie kritischen Perspektiven, von Euphorie, Fortschrittsglauben und ideologischer Verklärung, aber auch von Technik- und Sozialkritik. Sie dokumentieren soziale, ökonomische und ökologische Missstände, Arbeitskämpfe, Wohlstand und Armut sowie die Formung von Identität. Zugleich lenkt die Ausstellung Aufmerksamkeit auf das Genre der Industriemalerei, das lange ein Nischendasein fristete und nur in geringem Maße von den größeren Strömungen der Kunstwelt beeinflusst wurde. Indem es sich Trends widersetzte, hat es sich jedoch eine ganz eigene Ästhetik bewahrt, die zu erkunden die Ausstellung einlädt.





