rkennbar werden die deutsch-nationalen und spätestens seit den frühen 20er Jahren offen antisemitischen Tendenzen der Vereine. Zwar ist die Verstrickung der Alpenvereine in den Nationalsozialismus bereits gut aufgearbeitet, doch diese sorgfältig erarbeitete Schau legt den Fokus bewusst auf die Zeit direkt nach dem Ersten Weltkrieg. Schon zu diesem Zeitpunkt wurden jüdische Mitglieder entschieden ausgegrenzt. Diese gründeten daraufhin ihre Sektion „Donauland“, die wiederum 1924 aus dem Dachverband ausgeschlossen wurde.
Der umfangreiche und höchst informative Katalog ist im Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien erschienen.





