1974 untersucht der Immunbiologe Georges Köhler bei Cesar Milstein am Medical Research Council Laboratory, Cambridge, das Problem, ob sich Antikörper bildende Zellen durch Verschmelzen mit Tumorzellen außerhalb des Körpers unsterblich machen lassen. Wenn das möglich ist, müßten die fusionierten, weiter wachsenden Zellen laufend auch den gewünschten Antikörper in chemisch reiner Form mitproduzieren. Köhler und Milstein gelingt es schließlich, Milzzellen einer immunisierten Maus mit Zellen eines Mäuse- Tumors zu verschmelzen. In den Produkten sind die Antikörper produzierende Fähigkeit der Lymphozyten und die Unsterblichkeit der Tumorzelle vereint. Beide Forscher erhalten 1984 den Nobelpreis.
Joachim Trümper / Michael Globig





