Daniela Schulte hat sich in ihrer Dissertation mit der Frage befasst, wie Stadtzerstörungen durch Brand, Erdbeben oder Überschwemmungen in Texten und Bildern der Schweizer Bilderchroniken vermittelt und gedeutet werden. All diese Ereignisse erscheinen als Katastrophe und werden dramatisch ins Bild gesetzt. Es tauchen immer wieder dieselben Versatzstücke auf: loderndes Feuer, das sich über alle Gebäude der Stadt ausbreitet, durch Überschwemmungen verursachte Fluten, die Menschen oder Tiere hilflos mit sich reißen, abknickende Türme und zerstörte Häuser bei Erdbeben. Auch Kriege werden mit diesen Elementen als Katastrophen dargestellt. Aber auch Gemeinschaft wird betont, wenn alle Stadtbewohner helfen, ein Feuer zu löschen.





