Schon aus der Ferne macht das Deutsche Spionagemuseum in leuchtend grünen Lettern auf sich aufmerksam. Das Gebäude am Leipziger Platz steht auf historischem Grund. Zwischen Leipziger und Potsdamer Platz verlief die Schnittlinie zwischen Ost und West, die Mauer, die Berlin in zwei Hälften teilte und zur berüchtigten „Hauptstadt der Spione“ werden ließ. Ein Ort, wie gemacht für ein solches Museum. Genauso wie ein anderer historisch bedeutender Schauplatz des Kalten Krieges, die Glienicker Brücke zwischen dem damaligen West-Berlin und Potsdam, weltbekanntes Gelände des Agentenaustauschs. Dreimal fand er dort während des Kalten Krieges statt, zuerst 1961, danach zweimal in den 1980er Jahren unter den Augen der internationalen Presse. Ein Modell mit detailgetreuer Nachstellung dieses Ost-West-Kuhhandels ist im Museum zu sehen.





