Es ist das Verdienst des schön bebilderten Buchs, dass es diesen spannenden Teil der Großstadtkultur vorstellt. Doch wenn die Autorin die selbstbewusste „neue Frau“ des Schlagers lediglich als Mischung aus Klischee, Persiflage und Männerphantasie kennzeichnet, wird klar: Die Verankerung der diversen Bilder in den veränderten Gesellschafts- und Geschlechterverhältnissen der Zeit bleibt weitgehend auf der Strecke.
Rezension: Zimmermann, Till





