In Kooperation mit der Berliner Forschungsgruppe „Historische Lichtgefüge“ untersucht die Ausstellung erstmals die unterschiedlichen Aspekte der Lichtmalerei des 17. Jahrhunderts anhand von Gemälden, Graphiken und optischen Geräten, auch mit Blick auf die zeitgenössischen naturwissenschaftlichen Traktate. Ausgangspunkt bilden die Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts und die fundamentalen Neuerungen durch Caravaggio. Nördlich der Alpen wurden diese unter anderem von Utrechter Künstlern wie Gerard van Honthorst aufgegriffen und weiterentwickelt. In darauffolgenden Bereichen widmet sich die Ausstellung verschiedenen Gattungen, die die Vielfalt und Bandbreite der niederländischen Lichtmalerei vor Augen führen. Von Tag- und Nachtlandschaften, Interieurdarstellungen und der Bildnismalerei führt der Weg über Rubens zu Rembrandt und Vermeer, die in der Behandlung des Lichts zu ganz eigenständigen Lösungen finden.Künstlerische Arbeiten der Gegenwart ergänzen die Ausstellung und schärfen mit ihren modernen Positionen den Blick auf die Phänomene der Kunst des 17. Jahrhunderts. Sie führen dabei den Einfluss der barocken Lichtkultur bis in die Gegenwart eindrucksvoll vor Augen.





