Was 1929 in Leichtigkeit begann, gerät nach 1933 massiv unter Druck, etwa wenn Erika Mann mit ihrem Kabarett „Die Pfeffermühle“ von Nazis beobachtet wird. Zu den Ersten, die wegen der neuen Machthaber emigrieren, gehören George Grosz und seine Frau Eva, während Erich Kästner die Gefahren noch nicht sehen will und sich in neue Liebschaften stürzt. Aber immer häufiger mischt sich nun Tragik in das von Illies geschilderte Liebestreiben.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger
Florian Illies
Liebe in Zeiten des Hasses
Chronik eines Gefühls 1929 – 1939
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2021, 431 Seiten, € 24,–





