Um zu verstehen, welche Rolle Stonehenge in der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit gespielt haben könnte, muss man auch die vorgeschichtlichen Denkmäler der näheren Umgebung ins Auge fassen. Sie sind in vielen Fällen noch immer anhand von Bodenerhebungen oder modernen (Teil-)Rekonstruktionen sichtbar. Ausgrabungen und moderne geophysikalische Untersuchungsmethoden helfen den Archäologen dabei, das Alter dieser Anlagen, ihre mögliche Funktion sowie die Verbindungen zwischen ihnen zu erforschen.
Die ältesten Spuren des Menschen in der unmittelbaren Umgebung von Stonehenge entdeckte man 1966 bei der Anlage des bis 2013 genutzten Besucherparkplatzes unmittelbar neben dem Monument. Dabei handelt es sich um drei nur wenige Meter voneinander entfernte Pfostenlöcher, in denen im 8. Jahrtausend v. Chr. große Kiefernstämme steckten. Mesolithische Jäger und Sammler hatten die Anlage in der damals noch dicht bewaldeten Gegend aus heute unbekannten Gründen errichtet.





