Die Historikerin Karin Orth hat das Phänomen „Unehelichkeit“ unter die Lupe genommen und sich exemplarisch mit dem Schicksal von Frauen aus dem badischen Südwesten und der Schweizer Metropole Basel befasst, die Kinder bekamen, obwohl sie unverheiratet waren. Orths Studie untersucht, wo die Gründe für den Anstieg „unehelicher“ Kinder lagen, wie die Basler Obrigkeit auf die ledigen Mütter reagierte und welche Erfahrungen die Frauen machten – vom „Beyschlaf“ über die Schwangerschaft und Geburt bis hin zu „Kindsaussetzung“ und „Kindsmord“.





