Nachvollziehen kann man dessen Bewunderung für die mächtige Stadtmauer mit ihren Toren, für die Thermen, Paläste und Theater, die Reiterstatue des Mark Aurel oder das Pantheon. Doch keine genaue Beschreibung der Stätten liefert der unbekannte Autor, vielmehr liest man zumeist Legenden, Anekdoten oder reine Aufzählungen. Einleitung und Kommentar muss man deshalb hinzuziehen: Sie klären den historischen Kontext und lassen, gemeinsam mit den beigefügten Bildern, deutlich werden, was noch heute erhalten ist. Nur Baustellen etwa sah der Tourist des 12. Jahrhunderts, wo sich später bedeutende Kirchenbauten erhoben, die noch heute das Stadtbild prägen (S. Maria in Trastevere, S. Clemente oder S. Crisogono). Ein Stadtplan der Ewigen Stadt im Mittelalter erleichtert die Orientierung.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





