Die Rückkehr von Papst Pius VII. 1814 nach Rom wollte sich der damals 23-jährige Giovanni Maria Mastai-Ferretti nicht entgehen lassen. Pius VII. (1800–1823) war von Napoleon 1809 gefangen genommen worden. Erst nach den entscheidenden Niederlagen des französischen Kaisers kam der Papst frei. Für Mastai-Ferretti ein Feiertag. Der anschließende Romaufenthalt sollte sich für den späteren Papst Pius IX. als entscheidend für seine Zukunft herausstellen.
Er kam dort mit reformeifrigen Klerikern in Kontakt, die sich für die Neuevangelisierung einsetzten. Nach den antiklerikalen Jahrzehnten seit dem Beginn der Französischen Revolution gab es nun in der katholischen Kirche eine Erneuerungsbewegung, die sich auch durch eine tiefe Marienfrömmigkeit auszeichnete.





