Die Ausstellung zeigt die Anfänge in Berlin, stellt die Jahre in Rom vor, wo er mit seinen Malerfreunden Böcklin, Feuerbach und Lenbach den »Neubarock« entwickelte, gibt Einblick in die Porträtkunst und in sein Atelier. Ein Hauptteil befasst sich mit den Denkmälern und Monumenten für Berlin, die drei Kaiser bei ihm in Auftrag gaben, und deren politisch gewollter Zerstörung nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost- und Westdeutschland.
Ausstellung und Katalog betreten Neuland: Die letzte Ausstellung zu Begas fand 1911 statt, die letzte Monographie erschien 1901. Es gilt, diesen bedeutenden Künstler seiner Epoche ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zurückzuholen. Zu sehen sind teils noch nie gezeigte Skulpturen, Gemälde, Fotografien und Dokumente, die einen eindrucksvollen Gesamtüberblick über Begas’ Leben und Werk geben, die politische Ikonographie der Kaiserzeit erschließen und zugleich ein groß angelegtes Panorama der Berliner Kunst- und Kulturgeschichte entfalten.





