Die Entdeckung von fünf römischen Schiffen aus dem späten 3./4. Jahr‧hundert n. Chr. in Mainz hatte zur Einrichtung des Museums für Antike Schiffahrt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) im Jahr 1994 geführt. Inzwischen ist eine grundlegende Überarbeitung der Dauerausstellung erfolgt. Neben der Modernisierung und energetischen Sanierung des Gebäudes wurde vor allem das didaktische Konzept verändert. Eine 48 Meter lange Installation auf der Galerie gibt nun anhand von archäologischen Funden, Modellen, Bildern und Texten einen chronologischen Überblick über die Geschichte des Schiffbaus im Altertum. In einem begehbaren „Themenwürfel“ können Besucher multimediale Informationen zum Thema „Spätantike am Oberrhein“ erhalten. An Audiostationen werden antike Texte vorgelesen, von Musik untermalt. Hierfür wurden römische Musikinstrumente nachgebaut. Der Bereich „Von der Quelle zur historischen Interpretation“ gibt Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler. Auch Kinder werden durch spezielle Stationen angesprochen.





