Der Autor beseitigt mit seiner Untersuchung viele althergebrachte Klischeevorstellungen und wartet zugleich mit einer Vielzahl neuer Erkenntnisse auf. So belegt er, dass Glaubensfragen allenfalls eine untergeordnete Rolle bei der Verdrängung der Muslime und ihrer Kultur in Süditalien spielten. Auch veranschaulicht er im Spiegel der Quellen und gestützt auf soziale Netzwerkanalysen, dass „die Muslime“ keineswegs eine homogene Gruppe bildeten. Graphiken und ein höchst informativer Anhang veranschaulichen die Analyseergebnisse in überzeugender Weise. Das recht kleine Format der graphischen Darstellung trübt allerdings leider ein wenig die Benutzerfreundlichkeit.





