Auf diese faszinierende Frau macht eine neue Biographie von Eveline List aufmerksam. Deutlich wird, wie stark der familiäre Kontext – Margarethe stammte aus dem assimilierten, bildungsbezogenen Wiener Judentum – ihre unkonventionellen Aktivitäten begünstigt hat. Weniger differenziert gelingt der Autorin, deren Darstellung nicht von Wiederholungen frei ist, die Sondierung des historischen Umfelds ihrer Protagonistin.
Rezension: Talkenberger, Heike





