215 n. Chr. bereitete Caracalla seine militärische Großoffensive vor. Doch gleichzeitig wählte er den seiner Ansicht nach stärksten Thronanwärter in Parthien, Artabanos, aus und hielt um die Hand von dessen Tochter an. Dies sei für beide Reiche von Vorteil. Ob der Kaiser wirklich gehofft hatte, durch eine solche Lösung den Orient für sich zu gewinnen? Falls ja, wurde er enttäuscht. Der parthische Herrscher Artabanos lehnte ab, und Rom war brüskiert. Im Frühjahr 216 zog Caracalla mit seinem Heer nach Mesopotamien. Eine Entscheidung konnte er allerdings nicht mehr erzwingen, denn bereits im Folgejahr fiel er einem Attentäter zum Opfer. Doch auch die Tage der letzten Parther-Dynastie waren gezählt. Sie wurde ersetzt durch die Sassaniden, den neuen Erzfeind Roms.





