Im folgenden Jahr schickten sowohl griechische als auch jüdische Bewohner der Stadt eine Gesandtschaft nach Rom, um vor Kaiser Caligula zu klagen. Für die Juden sprach der Gelehrte Philon. Caligula zeigte jedoch deutlich, wie wenig ihn die Thematik interessierte. Er war vollauf damit beschäftigt, die Ausstattung seines Palastes zu koordinieren. Nach monatelangen Bemühungen reisten die Gesandten 40 n. Chr. ohne Ergebnis wieder ab. Philon jedoch rächte sich mit einer Schrift über die Ereignisse: Als Erster stellte er darin den römischen Kaiser Caligula als Wahnsinnigen dar und legte damit den Grundstein für den Mythos des Cäsarenwahns.





