Großen Einfluss auf den König erlangte etwa Diane de Poitiers, die Mätresse Heinrichs II. Ihr wird zugeschrieben, die Zustimmung des Königs zum Frieden von Cateau-Cambrésis (1559) zwischen Frankreich, Spanien und England erreicht zu haben. Geradezu zum Prototyp der schönen, geistreichen und mächtigen Mätresse avancierte die Marquise de Montespan am Hof Ludwigs XIV. Sie prägte 15 Jahre lang das intellektuelle Leben am Hof. Ihr Nachfolgerin Madame de Maintenon bezeichnen die Historikerinnen gar als „inofficial prime minister“.





