Mit Gustav Klimt/Josef Hoffmann widmet sich das Belvedere den beiden Pionieren der Moderne in Wien mit einer großzügigen Ausstellung, die den Auftakt für das Klimt-Jahr 2012 darstellt. Mit dem Architekten, Designer und Raumkünstler Josef Hoffmann verband Gustav Klimt nicht nur die Gemeinsamkeit der mährischen Herkunft, sondern auch die Arbeit an einzigartigen Ausstellungen und innovativen Projekten, die die Kunstgeschichte Österreichs nachhaltig prägten. Herausragende Ereignisse waren sowohl die in der Secession gezeigte Beethovenausstellung 1902 als auch die Zusammenarbeit für das Palais Stoclet in Brüssel, das heuer seinen 100. Geburtstag feiert. Anhand von aufwändigen Rekonstruktionen, Plänen und Modellen werden in der Belvedere-Schau die Genese und die Raumwirkung jener Vorhaben nachempfunden. Neben diesen Höhepunkten werden auch die gemeinsamen Ausstellungsprojekte in St. Louis, Mannheim, Rom und Wien, der Übergang vom dekorativen, kurvig-linearen Jugendstil hin zu einem nüchternen Gestaltungsprinzip sowie der intensive Austausch mit der belgischen Kunstszene beleuchtet. Mit Klimts Tod 1918 endete die Verbindung der beiden Ausnahmekünstler, die mit ihrer Zusammenarbeit im Bereich des Gesamtkunstwerks neue Maßstäbe in Europa setzten.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit den Königlichen Museen Brüssel. Von 30. März bis 1. Juli 2012 wird sie in adaptierter Form im Jubelparkmuseum in Brüssel zu sehen sein.





