Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehört eine etwa 600 Jahre alte Kindertunika, die Einblicke in die damalige Mode gibt. Anhand von belgischen und niederländischen Tuchsiegeln, die dazu dienten, Stoffe und deren Herkunft zu kennzeichnen, lässt sich der Stoffhandel von West nach Ost nachvollziehen. Weitere Leihgaben wie Tuchscheren oder Spindeln zeugen von der mühsamen Produktion – denn bereits im Mittelalter basierte die Herstellung von Kleidung auch auf gnadenloser Ausbeutung von einfachen Arbeitern.





