Speziell zur Weihnachtszeit wurden früher im Kreis der Familie Puppenstuben, Puppenküchen und Kaufläden aufgebaut, die jedes Jahr mit neuen Gegenständen bereichert wurden. Aus diesem Anlaß rief das Museum der Brotkultur Privatbesitzer von Puppenküchen und anderem Spielzeug auf, sich mit ihren ganz persönlichen Erinnerungsstücken als Leihgeber für die diesjährige Weihnachtsausstellung zu melden. Mit überwältigender Resonanz wurde dieser Aufruf angenommen: Rund 100 Privatpersonen boten Spielsachen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus ihrem Familienbesitz zur Schau an, jedes Stück mit einer persönlichen Geschichte.
Rund 110 Leihgaben (Ensembles und Einzelstücke) von 50 Leihgebern sind in der Ausstellung “Puppenküche – Kinderspiel” zu sehen: von der prächtigen Rauchfangküche bis zum selbstgebauten Kaufladen aus Zigarrenschachteln und von feingliedrigen Porzellanpuppen bis zum vielteiligen Holzbaukasten. Die individuellen Geschichten der Menschen, die hinter den jeweiligen Spielsachen stecken, und acht Kinder-Schaufensterpuppen von Käthe Kruse, die mit den Dingen “spielen”, machen die Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis!
Im Rahmen der Ausstellung findet ein spezielles Begleitprogramm statt.





