Das Carwitzer Haus war ein eigenes Heim, „in dem wir die Tür zumachen können und die Welt draußen sein lassen können, was sie will“, so schrieb Fallada seinen Eltern. Diese scheinbare Idylle war aber bedroht: dadurch, dass der Schriftsteller von den Nationalsozialisten zeitweise zum unerwünschten Autor erklärt wurde und versuchen musste, sich mit dem Regime zu arrangieren; und weil das Ehepaar sich zunehmend auseinanderlebte, obwohl Anna Ditzen eigentlich der Ruhepol im Leben Falladas war. 1944 wurden sie geschieden. Anna Ditzen lebte noch bis 1965 im Haus am See und verkaufte es dann.





