Einer der herausragenden Philanthropen seiner Zeit war der amerikanische Staatsmann und Erfinder Benjamin Thompson, später Graf Rumford. Das Credo der Epoche und auch Rumfords war der noch ungebrochene Glauben an den Fortschritt der Menschheit. Er war ein Anhänger des Reformabsolutismus, der, so glaubte er, zu bevorzugen sei, weil er ebenso fern von „asiatischer Despotie“ wie von „anarchischer Volksherrschaft“ sei. Rumfords Wirkungsfeld wurde vor allem München, wo er unter dem pfalzbayerischen Kurfürsten Karl Theodor zum wichtigsten Berater aufstieg…
Autorin: Dr. Heike Talkenberger





