Den Zuschlag erhielten nun die Marbacher. Vergeblich hatten die Frankfurter darauf hingewiesen, dass die Universität das zuvor ungeordnete Verlagsmaterial seit 2002 erschlossen und erforscht habe. Auch der Hinweis, dass die Verlagsüberlieferung nicht aus ihrem geistigen Zusammenhang gerissen werden solle, verfing nicht, denn auch das Literaturarchiv in Marbach hatte gute Argumente. So konnte es etwa ins Feld führen, dass es schon einige andere bedeutende Verlagsarchive beherberge, unter anderen das des Stuttgarter Verlegers Johann Friedrich Cotta.
Ein Kooperationsvertrag zwischen Frankfurt und Marbach räumt jetzt der Universität Frankfurt „eine privilegierte Position in der Erforschung der Archive von Suhrkamp und Insel“ ein.





