Nach dem Tod des Balas 145 v. Chr. schien das Reich der Seleukiden an Demetrios II. zu fallen. Doch der seleukidische General Diodotos Tryphon witterte seine Chance; er schob Balas’ dreijährigen Sohn Antiochos VI. als Gegenkandidaten vor und änderte die politische Richtung: Seine Pläne sahen kein verbündetes, sondern ein unterworfenes Judäa vor. Er setzte Jonatan gefangen, erpresste von dessen Bruder Simon Lösegeld und Geiseln – und ermordete Jonatan im Jahr 143. Damit hatte Tryphon, mittlerweile selbsternannter Herrscher über Syrien, den Bogen überspannt. Zwar konnte er sich noch nach Syrien durchschlagen, dort unterlag er aber in einer Schlacht bei Antiocheia und tötete sich selbst. Simon und seine Nachkommen, die Hasmonäer, hingegen blieben die herrschende Dynastie in Judäa bis zu Herodes.





