Doch dieser Wohlstand stach den Karthagern ins Auge. Als diese im Jahr 406 v. Chr. ihr bis dahin größtes Invasionsheer nach Sizilien entsandten, war allen klar, wonach der Arm der Punier greifen würde: Die Bewohner flüchteten aus Akragas und zogen an die Ostküste. Die Karthager konnten kampflos die Schatztruhe plündern und machten die Schmach 80 Jahre zuvor wieder wett. Akragas erholte sich nie wieder von diesem Schlag, doch ganz so glanzlos, wie die Wissenschaft früher meinte, ging das Leben dort nicht weiter. Unter römischer Herrschaft kam der Ort wieder zu einem gewissen Wohlstand – die politische Macht von einst allerdings war auf immer dahin.





