382 v. Chr. putschten sich mehrere Aristokraten in der einflussreichen Stadt Theben an die Macht. Sie vertrieben die demokratisch gesinnten Aristokraten, die in Athen Zuflucht fanden. Thebens Burg, die Kadmeia, erhielt eine spartanische Besatzung, die den neuen Herren beistand. Doch die ins Exil verbannten Thebaner planten ihre Rückkehr. Vor allem der junge Pelopidas trieb mit Feuereifer den Gegenputsch voran. 379 v. Chr. kehrte er mit elf Gefährten als Jäger verkleidet nach Theben zurück. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion erschlugen sie die verhassten Oligarchen. Das Volk jubelte und wählte Pelopidas und einen seiner Freunde zu Boiotarchen, den höchsten Magistraten der Stadt. Zudem gelang es Pelopidas, die Kadmeia unblutig zurückzugewinnen, indem er den Spartanern freies Geleit gewährte. Theben war wieder frei. Sparta entsandte zwar ein Heer, Theben schützte sich jedoch erfolgreich durch eine Allianz mit Athen.





